Mein Auslandsjahr in der Großstadt Toronto mit Breidenbach

Mein Auslandsjahr war eine unglaublich wertvolle und prägende Erfahrung, die ich nie vergessen werde, denn diese Zeit war einfach nur einmalig.

 

Zu Beginn war ich natürlich etwas nervös. Ein Jahr in einem fremden Land, weit weg von zu Hause, war etwas, was ich noch nie gemacht hatte. Doch Breidenbach hat mich bestens unterstützt, vor allem durch den „Orientation Day“. Dort habe ich auch eine sehr gute Freundin kennengelernt, mit der ich zusammen geflogen bin und mit der ich noch immer in Kontakt stehe. Aber auch als ich noch überhaupt keine Ahnung hatte, wie mein Auslandsjahr aussehen soll, wo ich hin will oder was ich unbedingt machen möchte, wurde ich bestens durch mehrere Zoom-Meetings unterstützt, bis wir die perfekte Region für mich gefunden hatten…

 

Ich war an einer katholischen Schule und musste dort eine Uniform tragen – was für mich ein echtes Highlight war. Ein besonders schöner Teil war, dass wir Night-Football-Games hatten. Das war unglaublich für mich, da ich mir immer gewünscht hatte, das einmal in echt miterleben zu können. Die Lehrer sind auch unglaublich nett (wirklich unfassbar nett, kein Vergleich zu Deutschland;)). Sie unterstützten mich bei jedem kleinen Problem – sei es in der Schule oder, wenn ich Schwierigkeiten mit meiner Gastfamilie hatte. 

 

Auch besondere Feste wie Halloween und Weihnachten wurden an meiner Schule groß gefeiert, was ich in Deutschland wahrscheinlich nie in dieser Form erlebt hätte.

 

Freunde zu finden war Anfangs nicht ganz einfach, da Kanadier oft etwas zurückhaltend sind. (nach meiner Erfahrung) Aber sobald man das Gespräch sucht, merkt man schnell, wie freundlich sie sind und wie leicht es ist, Freundschaften zu schließen. Der Anfang war schwierig, doch schon nach der ersten Woche hatte ich tolle Menschen an meiner Seite, mit denen ich bis heute in Kontakt stehe. 

 

Mit meinen Freunden habe ich unglaublich viele tolle Erlebnisse gehabt. Wir sind oft nach Toronto in die Großstadt gefahren, um dort zu shoppen oder etwas Schönes zu essen. Aber auch spontane Treffen nach der Schule gehörten häufig zu meinem Alltag. Besonders die Feierlichkeiten wie „New Year’s“, „Halloween“ und „Christmas“ waren völlig anders als in Deutschland. Diese besonderen Tage mit meinen Freunden oder meiner Gastfamilie zu verbringen, war manchmal nicht leicht, aber trotzdem eine unfassbar tolle und schöne Erfahrung.