„Fünf Monate sind eigentlich viel zu wenig“

Josefin hat ihr Auslandssemester in Kanada genossen

Ein ganzes Semester in Kanada – im vergangenen Jahr war das für Josefin noch Zukunftsmusik. Nun ist die 15-Jährige schon seit drei Monaten wieder zuhause in der Nähe von München und blickt auf eine tolle Zeit in Winnipeg (Manitoba) zurück. Während ihres High-School-Semesters in Kanada hat sie einen eigenen Song produziert, der kanadischen Kälte getrotzt und sich hervorragend in ihre Gastfamilie integriert  Außerdem hat sie für fünf Monate das Glenlawn Collegiate besucht. 

 

Für kanadablog.de blickt Josefin noch einmal auf die Zeit in Kanada zurück. „Ich bin schon seit Februar wieder zuhause“, erklärt sie. „Und es war ganz komisch, aber es war eigentlich vom ersten Tag an so, als sei ich nie weg gewesen. Ich habe mich mit meinen Freunden genauso verstanden wie vor meiner Kanada-Zeit.“ Mit dieser Aussage nimmt die 15-Jährige auch gleich allen Schülerinnen und Schülern die Angst davor, die Heimat und Freunde einige Monate hinter sich zu lassen.

 

Doch auch wenn sich zuhause nicht viel verändert hat – Josefin selbst hat sich mit ihrem High-School-Semester in Kanada sehr verändert. „Durch meine Zeit in Kanada bin ich sowohl selbstständiger als auch selbstbewusster geworden“, findet sie. „Ich gehe jetzt viel leichter auf andere zu. In Winnipeg habe ich ja am Anfang keinen gekannt und habe mit der Zeit richtig viele Freunde gefunden – Kontakte zu knüpfen fällt mir jetzt viel leichter.“

 


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Atemberaubende Ausflüge und tiefgründige Gespräche

Amelie hat eine emotionale Zeit in British Columbia

Austauschschülerin Amelie ist für fünf Monate im schönen British Columbia. Seit Januar lebt sie bei einer Gastfamilie in Victoria und hat sich in den vergangenen Wochen mehr als nur eingelebt. In einem ersten Interview  haben wir sie schon zu ihrer Anfangszeit befragt. Nun folgt die Fortsetzung: 

 

 

 

Liebe Amelie, schön, dass du wieder Zeit für ein Interview hattest. Wir sind schon ganz gespannt, zu hören, wie es dir seit dem vergangenen Gespräch ergangen ist. Du hast ja den Spring Break hinter dir – kannst du ein bisschen was dazu erzählen? 

Ja, gerne. Spring Break hat donnerstags angefangen, also der Freitag war schon frei. Und wir haben es auch alle gebraucht – davor gab es viele Klausuren. Wir haben alle einen neuen Motivationsschub gebraucht. Gleich am Freitag habe ich mich dann mit Freunden zum Schlittschuhfahren getroffen. Das war ziemlich lustig, ich habe mich noch am Mittag mit meiner Freundin Laeticia zum Sonnenbaden in ihrem Garten getroffen. So lagen wir also mittags im Bikini in der Sonne und waren abends Schlittschuhlaufen – einfach unglaublich. Man konnte den Frühling schon richtig spüren. 

 

Das hört sich toll an. Bist du mit deiner Gastfamilie weggefahren oder seid ihr in den Ferien zuhause geblieben?

 

Zuerst habe ich noch einige Freunde getroffen, aber dann sind meine Gasteltern, meine Gastschwester Kiki, Hund Lissy aufgebrochen, um einen Ausflug zu machen. Wir sind mit dem Auto an einen kleinen Ort am Meer gefahren, Port Renfrew, das ist nicht weit weg von hier. Dort hatten wir hatten eine wunderschöne kleine Cabin mit Feuerplatz und allem drum und dran. Am ersten Abend haben wir einen Spaziergang gemacht und alles erkundet und abends am Lagerfeuer gesessen, einen Film geschaut und S’mores gegessen – das sind Kekse mit Schokolade und Marshmallows. Es war sehr gesellig und ich war die ganze Zeit den Tränen nahe, weil die Stimmung so toll war.

 

Wie war denn die Umgebung dort auf Vancouver Island? 

Einfach unglaublich. Vor allem während unserer Wanderung am Botanical Beach an der Pazifikküste. Wir waren sechs Stunden unterwegs und ich glaube solch eine tolle Natur habe ich noch nie gesehen. Dabei hatten wir auch das Glück, dass unser Gastvater viel über Meeresbiologie weiß und wir sind alle zwei Sekunden stehengeblieben, weil es so viel zu sehen gab. Unglaubliche Sachen, die ich noch nie gesehen habe. Dieses Schauen auf kleine Dinge – das hat mich echt beeindruckt und auch nachdenklich gemacht. Wir sind den ganzen Tag am türkisblauen Meer gewandert und auf unserem Rückweg am Nachmittag sind wir an einer Stelle vorbeigekommen, an der First Nations leben. Dort haben wir gestoppt und ich konnte auch zu diesem Teil der Geschichte Kanadas noch viel lernen. Am Abend gab es wieder ein Lagerfeuer und wir haben Karten gespielt. Am nächsten Tag haben wir noch einen anderen Strand besucht, der war wieder sehr malerisch. Das Meer, die Berge... einfach toll. Meine Gastschwester und mein Gastvater haben sich dann ein wenig umgeschaut und einen Wasserfall gefunden. Wir sind dorthin geklettert – das war sehr beeindruckend, fast wie im Bilderbuch. Danach ging es zurück für uns nach Victoria, aber ich habe eigentlich gleich wieder die Koffer gepackt. (Lacht.)

 


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Eine perfekte Kombination fürs Auslandsjahr in Kanada

Lea freut sich über eine tolle Gastfamilie und eine offene Schulgemeinschaft

Rund 100 Kilometer östlich von Vancouver liegt die Stadt Chilliwack in der kanadischen Provinz British Columbia. Die Gemeinde mit rund 77.000 Einwohnern ist seit Ende Januar auch Heimat auf Zeit für die 16-jährige Lea. Sie ist für ein Austauschjahr nach Kanada geflogen und genießt noch bis Ende Juli ihre Zeit in dem vielfältigen Land. Der Chilliwack School District liegt im wunderschönen Fraser Valley und zeichnet sich durch ein angenehmes Klima, schöne Landschaft, und eine sichere und freundliche Gemeinschaft aus. Die Region bietet vielfältige Möglichkeiten zur Erholung an der Natur und profitiert durch seine Nähe zu Vancouver und dem Pazifik. 

 

Während Mutter Katharina, Vater Andreas, Schwester Sophia und Hund Nessie in Hamburg geblieben sind, wo Lea eigentlich lebt, hat sich die Schülerin ihren Traum wahr gemacht, Kanada zu besuchen. „Ich wollte schon immer in dieses Land“, erzählt sie. „Und da ergab sich die Gelegenheit, ein Auslandsjahr zu machen. Ich hab mich darauf vorbereitet indem ich meine beste Freundin gefragt habe wie es für sie war, als sie für ein halbes Jahr in Kanada war.“ Außerdem hatte die Austauschorganisation Breidenbach Education eine Gruppe auf Whatsapp zur Verfügung gestellt, in der sich die Schüler kennenlernen und Fragen stellen konnten. 

 

 

Die perfekte Dauer für das Auslandsjahr in Kanada

Sechs Monate verbringt Lea in Kanada. Durch die relativ kurze Zeit im Ausland kann Lea wahrscheinlich wieder in ihre bisherige Schulklasse einsteigen und trotzdem jede Menge neue Eindrücke gewinnen, Freunde kennenlernen und ihr Englisch verbessern. In Chilliwack besucht sie die Sardis Secondary School – eine relativ große kanadische High-School. „Die Schule ist etwas größer als meine in Deutschland“, berichtet Lea. „Es sind ungefähr 1500 Schüler hier. Aber es ist sogar etwas leiser als auf meiner alten Schule, da hier keine kleineren Kinder rumlaufen und laut sind.“ 

 

Neben der Tatsache, dass auf Sardis Secondary School nur von Schülern der Klassen zehn bis zwölf besucht wird, findet Lea die Schule auch generell als anders. „Wir haben zum Beispiel nur 4 Kurse und diese dafür an jedem Tag“, erzählt sie. „Und anstatt dass wir einen Klassenraum haben, haben die Lehrer ihren eigenen Raum und wir wandern von Lehrer zu Lehrer.“ Durch die unterschiedlichen Kurse lernt Lea auch viele Leute kennen. „Die Schüler hier sind alle total offen und nett, wodurch man schnell Freunde findet“, freut sie sich. „Hier sind zwar auch viele Schüler aus dem Ausland, weshalb ich anfangs dachte, ich lerne keine Kanadier kennen, aber da hat sich schnell das Gegenteil bewiesen.“ Mittlerweile hat Lea viele Freunde:  Valentina aus Kolumbien und die kanadischen Schüler Bena, Michelle, Sophia, Jorge, Diego, Catelyn, Sam(antha), Riley, Hannah und Kenna.

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Interview: Erfahrungsbericht aus Victoria (BC)

Amelie ist seit Januar an der St. Andrew’s Regional High

Fünf Monate verbringt die 15-jährige Amelie in Victoria British Columbia, wo sie die St. Andrew’s Regional High besucht. Für kanadablog.de hat Amelie im Interview unter anderem erzählt, weshalb ihr die Schule so gefällt und warum sie bislang noch gar kein Heimweh hatte.
In Deutschland lebt Amelie mit ihren Eltern und ihrer Schwester zwischen Heidelberg und Mannheim. 

 


Hallo Amelie, vielen Dank, dass du dir trotz der bevorstehenden Klausuren so kurz vor Spring Break Zeit für ein Interview nimmst. Du bist nun seit Januar für ein Auslandssemester in British Columbia – wieso hat es dich nach Kanada gezogen?

Ich habe mich immer sehr fürs Reisen interessiert. Vergangenes Jahr war ich für drei Wochen in China, davor auch schon 10 Tage beim Frankreich-Austausch. Und auch wenn ich es früher nie in Betracht gezogen habe, mal länger von zuhause weg zu sein, hat sich jetzt der Plan sehr richtig angefühlt. Auch meine Cousine war mit 15 Jahren mal zwei, drei Monate in den USA bei Freunden unserer Familie. Und auch ich war schon öfter dort. Generell mag ich es, neue Menschen kennenzulernen und dadurch eine andere Sichtweise auf alles zu bekommen. Neue Kulturen begeistern mich. Das vergangene Jahr war recht stressig für mich und so war dieses Auslandssemester in Kanada etwas für mich, worauf ich mich gefreut habe und worauf ich hinarbeiten konnte. Meine Eltern waren nicht dagegen, wollten aber, dass ich mich selbst darum kümmere, damit ich verstehe, dass ein Auslandsjahr eine große Sache ist. Auf einer Messe habe ich verschiedene Austauschorganisationen kennengelernt und Breidenbach Education ist mir gleich ins Auge gestochen. Das Team war von Anfang an sehr sympathisch und dann gingen die Planungen auch schon los. 

 

 

Für welche Schule und welche Provinz in Kanada hast du dich für dein High-School-Jahr entschieden? 

 

Ich lebe seit dem 24. Januar nun in Victoria auf Vancouver Island, das liegt in der Provinz British Columbia. Bis zum 22. Juni gehe ich hier auf die St. Andrews Regional High School. Ich habe mir die Schule ganz bewusst ausgesucht, weil es eine katholische schule ist. Ich besuche in Deutschland zwar keine katholische Schule, aber St. Andrews ist eben sehr klein und das war ein wichtiger Punkt für mich. Hier gibt es nicht so viele internationale Schüler. Ich will einfach nicht so viel mit Deutschen zusammen sein, wenn ich schon mal ein halbes Jahr in Kanada bin. Ich will so viel wie möglich Englisch sprechen, das fanden auch meine Eltern wichtig. Außerdem hängen Schüler einer Nationalität oft so stark zusammen und ich wollte lieber offener sein. 

 

 

Was hat dich noch an der Schule überzeugt?

 

Nach meinem ersten Gespräch bei Breidenbach Education war St. Andrews unter meinen drei Favoriten, die ich mir als Schulen ausgesucht hatte. Schon von Beginn an habe ich mir erträumt, nach Vancouver Island zu gehen. Hier hat man alles: Natur, Stadt und die Nähe zu Vancouver. Ich war relativ spät mit der Anmeldung dran und dachte, es wäre unrealistisch nach Vancouver Island zu kommen. Als sich dann die Gelegenheit geboten hat – und dann auch noch mit so einer tollen Schule – war ich sofort Feuer und Flamme. Was mich an St. Andrews begeistert hat, war, dass ich von Anfang an – auch schon über die Homepage – die Schulgemeinschaft gespürt habe.  Das Leitbild, die Charity-Projekte... Damit kann ich mich einfach total identifizieren. Anderen Menschen zu helfen und offen zu sein für Neues, das ist es, was mich ausmacht und was mir wichtig ist. Außerdem gibt es hier tolle Kurse und sogar die Schuluniform war ein kleines bisschen ausschlaggebend. 

 

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Clara lebt für sechs Monate im Internat

Aus Österreich nach Nova Scotia

Die King’s-Edgehill School in Windsor, Nova Scotia ist Kanadas erste “Independent School“. Gegründet wurde sie im Jahr etwa im Jahr 1788, heute lernen dort 320 Jugendliche in den Klassen 6 bis 12. Die einzelnen Klassen sind dabei mit durchschnittlich 13 Schülern bestückt. Seit 1979 kann man an der Schule den Abschluss International Baccalaureate machen. 

An dieser so besonderen Schule lernt seit Anfang Januar 2018 die 14-jährige Clara aus Wien in Österreich. Sie besucht die neunte Klasse der King’s-Edgehill School und lebt dort im Internat. „Ich wollte immer ein Auslandssemester machen, weil ich mir gedacht habe, dass es eine tolle Erfahrung ist. Wenn man die Möglichkeit dazu hat, sollte man es auf jeden Fall gemacht haben“, erklärt Clara. „Ich wollte unbedingt etwas weiter weg von zuhause. Nicht nach England oder Irland, sondern in die USA, nach Australien – oder eben nach Kanada. Mit meiner Wahl bin ich sehr zufrieden.“ 

Auf ihr Auslandsjahr hat sich die 14-Jährige nicht besonders vorbereitet. „Ich habe weder Bücher noch Erfahrungsberichte gelesen“, gesteht sie. „Aber ich habe alle Dokumente, die ich von der Schule und von Breidenbach Education bekommen habe, gründlich durchgelesen und habe mich auf der Webseite der Schule erkundigt.“

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Natur- und Tierliebe brachten Johanna nach Kanada...

... nun erlebt sie ein einmaliges Auslandsjahr in New Brunswick

73.000 Quadratkilometer und rund 750.000 Einwohner – New Brunswick oder Nouveau-Brunswick gehört zu den kleinsten Provinzen Kanadas und hat dennoch viel zu bieten. Der Fundy National Park begeistert mit seiner vielfältigen Natur und die Bay of Fundy mit ihrer extremen Gezeitenwelle. Dazu gibt es in New Brunswick noch jede Menge wunderschöne Strände und Flüsse sowie interessante Städte. 

 

In dieser Seeprovinz – der einzigen offiziell zweisprachigen Provinz Kanadas – lebt seit August auch die 16-Jährige Johanna. Aus Mönchweiler in Baden-Württemberg wo sie mit ihrer Familie lebt, ist sie für ein Highschool-Jahr nach Kanada gekommen. 

 

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Ein „Angel“ hilft Johanna bei der Ankunft in Kanada

Ein Highschool-Jahr in Halifax, Nova Scotia

Halifax liegt an der Atlantikküste Kanadas und ist die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia. Mit seinen 390.000 Einwohnern ist Halifax das größte Bevölkerungszentrum östlich von Quebec und bekannt für seine Kultur- und Clubkultur sowie für die spektakuläre Landschaft. Keine kanadische Provinz ist von Deutschland aus schneller zu erreichen als Nova Scotia. 

 

Bis Ende Juni 2018 wird die 15-jährige Johanna ihr Auslandsjahr in dieser beeindruckenden Region verbringen. Für ein halbes Jahr hat sie ihre Familie im bayrischen Passau zurückgelassen und erlebt den Schüleraustausch in Kanada. Um sich darauf vorzubereiten, hat sie mit ihrer Mutter vor dem Abflug alle wichtigen Dokumente sorgfältig sortiert und eventuell Szenarien durchgesprochen. „Ich wollte einfach wissen, was ich tun soll, falls ich zum Beispiel meinen Anschlussflug nicht erreiche“, erklärt sie. „Und das war dann tatsächlich der Fall. Da war ich froh, dass ich vorbereitet war.“

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Aufregung und Begeisterung

Lilly hat einen großen Auftritt mit ihrer Theatergruppe

Seit September lebt die 15-jährige Lilly bei einer Gastfamilie in der Kleinstadt Roblin in der kanadischen Provinz Manitoba. Ganze zehn Monate wird sie hier verbringen – nun ist schon fast die Hälfte um. Das bedeutet für die Schülerin: Sie hat sich eingelebt, sie ist angekommen. In der Schule findet sie sich gut zurecht und auch in ihrer Gastfamilie hat sie ihren Platz gefunden. Zu ihren Gasteltern Shed und Lisa sowie zu Gastschwester Courtney hat sie einen guten Draht. 

 

 

Nach dem Abendessen sitzen die vier oft zusammen und schauen einen Film oder spielen ein Spiel. „Auch wenn ich meine Freunde treffen will oder jemanden mit nach Hause bringe, sind meine Gasteltern immer offen und erlauben fast alles“, freut sich Lilly. „Und was am wichtigsten ist: sie verstehen mich und integrieren mich wie ein richtiges Familienmitglied. Wenn ich Probleme habe, helfen sie mir und können mir auch immer gut zureden, wenn mich etwas bedrückt.“ Als Teil der Gastfamilie erlebt Lilly die ganz individuellen Traditionen und Lebensweisen – eine einzigartige Erfahrung. 

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Show me what you’ve got

An ihrer kanadischen Schule arbeitet Josefin jeden Tag an ihrem eigenen Song

Der letzte Monat ist schon angebrochen. Am 3. Februar wird die 15-jährige Josefin ihre zweite Heimat in Kanada verlassen und nach fünf Monaten wieder ihre Familie und Freunde in Deutschland in die Arme schließen. Doch so lange lebt sie noch bei ihrer Gastfamilie in Winnipeg in der kanadischen Provinz Manitoba. Die Bewohner der Provinzhauptstadt sind mit bitterkalten Temperaturen von bis zu minus 50 Grad ins neue Jahr gestartet. 

 

Die 15-Jährige erzählt: „Das Wetter hier ist schon ganz schön verrückt. Am einen Tag hatte es gefühlte minus 50 Grad – da wurden meine Beine schon beim Laufen zur Schule krebsrot vor Kälte und zwei Tage später waren es dann nur noch minus ein Grad.“ Ein Gutes hatte die Kälte aber: Josefin und Freunde aus ihrer Schule erlebten einen gemeinsamen Abend in Winnipeg und hatten viel Spaß auf dem zugefrorenen Fluss. „Genau an dem Fleck wo der Assiniboine-River in den Red River Kolonie fließt, haben wir Fotos gemacht“, lacht sie. „Das war ein wirklich schöner Abend.“

 

 

Spaß und Spannung beim Lasertag

Gemeinsam mit ihren Freunden hat Josefin in Winnipeg Lasertag ausprobiert. Bei dem Spiel mussten Josefin und ihre Freunde versuchen, in speziellen Räumen verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Jeder Spieler hatte dabei einen Phaser mit Infrarotsignal in der Hand und versuchte die Spieler des jeweils anderen Teams mit diesem Signal zu treffen. Nimmt die mit Sensoren ausgestattete Spiel-Weste einen Treffer wahr, werden dem betroffenen Spieler Punkte abgezogen oder er ist ganz aus dem Spiel. „Ein Riesenspaß“, schwärmt Josefin. „Ich glaube in Deutschland gibt es so etwas auch, aber ich habe das noch nie vorher gemacht.“

 

In Winnipeg gibt es zwei Möglichkeiten, Lasertag zu spielen. Im U-Puttz-Amusement Centre in der nähe des Spielkasinos wurde eine postapokalyptische Arena erschaffen, in der die Spieler das Game mit vielen Special-Effects, Lichtern und lauter Musik erleben. Außerdem gibt es noch „Lasertopia – The perfect place for fun“ im Süden Winnipegs zwischen Sterling Lyon und Buffalo Place. Dort tauchen die Spieler in das Geheimnis der verlorenen Stadt ein und bekommen einen Code-Namen. Ein großer Spaß – auch für Josefin und ihre Freunde.

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Philipp besucht eine Privatschule in Victoria, BC

Engagierte Lehrer, herzliche Schülerschaft

Von Einsbach bei Konstanz, wo er mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder lebt, ging es im vergangenen September für den 18-jährigen Philipp über den großen Teich – genauer gesagt ins kanadische Victoria. Die Stadt, die zur Provinz British Columbia gehört, liegt auf der Insel Vancouver Island im Pazifik. Hier verbringt Philipp ein Schuljahr an der GNS – der Glenlyon Norfolk School, einer unabhängigen Privatschule im schönen Stadtteil Oak Bay.

 

Victoria ist die Hauptstadt der Provinz British Columbia und hat ihren Namen zu Ehren der britischen Königin Victoria. Sie gilt als eine der schönsten Städte Kanadas und überzeugt durch ganzjährig mildes Klima. Dass sie die britischste Stadt Nordamerikas ist, sieht man vor allem an den Gebäuden im britischen Stil und den roten Doppeldeckerbussen. 


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Merry Christmas from Canada

Die Schüler von Breidenbach erleben ganz besondere Weihnachten

Die Weihnachtszeit ist immer etwas ganz Besonderes. Kerzenschein, Lebkuchen, Geschenke, weihnachtliche Lieder – die Stimmung ist einfach toll. So geht es auch den Teilnehmern von Breidenbach Education, die ihr Weihnachtsfest in diesem Jahr in Kanada erleben. Während einige Gastschülerinnen und Schüler wie Liza, Philipp und Merle ihre Weihnachtstage auf Heimaturlaub in Deutschland verbringen, feiern viele Gastschüler zum ersten Mal ein Weihnachtsfest in Kanada ganz ohne ihre Familie. Dabei gibt es wie bei uns drei weihnachtliche Tage: den Christmas Eve (Heiligabend), den Christmas Day (1. Weihnachtsfeiertag) und den Boxing Day (2. Weihnachtsfeiertag). 

 

Weihnachten bedeutet für einige Austauschschüler in Kanada neben toller Stimmung und vielen Geschenken vor allem auch eins: Kälte. In Kanada gaben die Behörden für mehrere Landesteile Warnungen vor Extremkälte aus, die Temperaturen liegen in einigen Provinzen zwischen minus 15 und minus 42,8 Grad Celsius. Schuld an der Extremkälte in den Provinzen Québec, Ontario, Manitoba, Saskatchewan und Alberta ist eine arktische Strömung. In der Provinz Nova Scotia im Osten Kanadas fiel nach einem Wintersturm sogar der Strom für 160.000 Haushalte aus. Laut Meteorologen liegen die Temperaturen in Kanada derzeit zwischen zehn und 20 Grad Celsius unter dem jahreszeitlichen Durchschnitt. Außergewöhnlich sei zudem die große geografische Ausdehnung und lange Dauer der Kältewelle, die noch bis Anfang Januar andauern könnte.


Paula fährt Ski bei minus 27 Grad

Die 15-jährige Paula hat mit ihren Gasteltern Brad und Debbie und deren Töchtern Haley und Lindsay ein ganz entspanntes Fest erlebt. „Zuerst waren wir vormittags beim Skifahren“, erzählt sie. „Doch weil es mit minus 27 Grad extrem kalt war, haben wir nur zwei Abfahrten geschafft und sind dann nach Banff gefahren.“ Dort haben alle zusammen im Banff Springs Hotel das Theaterstück „A Christmas Carol“ von Charles Dickens angeschaut. Das ehemalige Eisenbahnhotel „Banff Springs“ liegt spektakulär in den Rocky Mountains und wurde 1928 im schottischen Burgenstil erbaut. 

 

Nach dem Theaterstück ging es für Paula und ihre Gastfamilie zurück nach Canmore, wo die Familie lebt. Dort wurden erst einmal die Stockings geplündert – alle hatten sich gegenseitig beschenkt. „Dann haben wir superlecker gegessen“, erzählt Paula. „Es gab Hühnchen, Kartoffeln und eine tolle Soße.“ Nach dem tollen Weihnachtsfest freut sich die 15-Jährige schon auf Silvester, dann wird sie wahrscheinlich für eine kleine Party zu einer Freundin gehen. 

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Ich fühle mich schon ganz kanadisch

Die Kälte in Winnipeg macht Gastschülerin Josefin nichts aus

Nachdem Josefin aus der Nähe von München nun schon mehr als drei Monate in Kanada lebt, hat sich die 15-Jährige schon richtig eingelebt. Mit ihrer Gastfamilie lebt sie in Winnipeg (Manitoba) und besucht dort das Glenlawn Collegiate. Da die Stadt durch das Kontinentalklima geprägt ist, gibt es heiße Sommer und bitterkalte Winter. Bei gefühlten Temperaturen von rund minus 25 Grad muss Josefin schon seit einigen Wochen ihre dicken Winterstiefel und die Skiunterwäsche anziehen. Doch kaum wird es etwas „wärmer“, lässt sie die dicke Kleidung im Schrank. „Ich fühle mich schon richtig kanadisch“ lacht die 15-Jährige. „Inzwischen finde ich schon minus fünf Grad voll ok und ziehe dann Turnschuhe und ripped Jeans an.“

 

Mit ihrer Gastfamilie versteht sich Josefin weiter hervorragend und auch ihr Freundeskreis vergrößert sich stetig. „Wir sind immer viel unterwegs, vor allem an den Wochenenden“, erzählt sie. „Meine Freundin Helena und ich haben vor allem Austauschschüler aus Lateinamerika kennengelernt. Gemeinsam haben wir echt viel Spaß.“ Josefins Freunde Santiago und Miguel aus Kolumbien gehen beide in die 12. Klasse, machen ihren Schulabschluss in Kanada und wollen dort danach auch aufs College gehen. Auch Esteban kommt aus Kolumbien und ist mit seiner Familie nach Kanada gezogen. „Außerdem sind da noch Davit aus Chile, Nicole aus Venezuela, Marianna aus Spanien und Gabriel, Joao, Eduardo und Laeticia aus Brasilien“, zählt Josefin auf. „Es macht total Spaß mit denen unterwegs zu sein. Das einzige Schwierige ist, dass wir sie immer überzeugen müssen, Englisch zu sprechen, weil sie natürlich immer mal wieder ins Spanische oder Brasilianische rutschen.“

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Nach einem holprigen Start mit ihrer Gastfamilie ...

... wird Manitoba für Lilly der perfekte Ort für ihr Auslandsjahr

Lilly und ihre kanadischen Freunde in Roblin, Manitoba
Lilly und ihre kanadischen Freunde in Roblin, Manitoba

Die 15-jährige Lilly ist Einzelkind und lebt mit ihren Eltern in der Nähe von Frankfurt. Sie zeichnet gerne, wandert, fotografiert und ist ein großer Naturfan. Auch deshalb hat sie sich für ein Auslandsjahr an einer Schule in der kanadischen Provinz Manitoba entschieden. „Ich war vergangenes Jahr zwei Wochen ohne meine Eltern auf Norderney und auch auf Klassenfahrt in Österreich“, erzählt Lilly. „Doch mir war schon klar, dass die lange Zeit in Kanada sicher eine ganz andere Nummer sein würde.“ 

 

Seit Anfang September lebt Lilly nun schon in Roblin, einer Kleinstadt in Manitoba – genauer: in der Manitoba Parkland Region, einer endlosen Weite mit sanft wogender Prärie, dichten Wäldern und glasklaren Seen. Hier verbringt sie insgesamt zehn Monate bei ihren Gasteltern Shed und Lisa und deren 16-jähriger Tochter Courtney. Außerdem hat sie zwei Gastbrüder, die aber schon berufstätig sind und nicht mehr zuhause leben. Roblin hat rund 1800 Einwohner, es gibt ein Freibad und ein Eisstadion und die Stadt liegt mitten zwischen zwei Nationalparks. 

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„Kanada wie aus dem Bilderbuch“

Arman verbringt 10 Monate an einer High School in Jasper

Mitten im Nationalpark, am Zusammenfluss zweier Flüsse, liegt die Ortschaft Jasper. Die kleine Siedlung liegt zwar in der Provinz Alberta, ist aber nur wenige Kilometer von der Grenze zu British Columbia entfernt. Rundherum nur Wald, Berge und Seen, die nächste große Stadt ist fast vier Stunden entfernt. In dieser Idylle – mit Blick auf die Rocky Mountains – lebt seit Anfang September Gastschüler Arman aus der Nähe von Stuttgart. Der 15-Jährige verbringt zehn Monate an einer High School in Jasper (Alberta). 

 

Ein Jahr im Ausland – eine Reise über den großen Teich, weit weg von Familie und Freunden. Diese Vorstellung ist für viele Schüler Traum und Herausforderung zugleich. Für Arman überwogen die Glücksgefühle: „Auf mein Auslandsjahr habe ich mich nicht groß vorbereitet“, erinnert er sich. „Ich denke, das sollte jeder so machen wie er es braucht. Ich habe mich einfach nur gefreut.“

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Toronto-Girl #3 – Merle

Auslandsjahr mitten in der Großstadt

Die Toronto-Teilnehmerinnen von Breidenbach Education in diesem Jahr zeigen ganz beispielhaft, wie verschieden ein Auslandsjahr aussehen kann. Die 15-jährige Greta aus Karlsruhe lebt in ihrer eigenen Gastfamilie – bei Verwandten – nämlich bei der Cousine ihrer Mutter. Liza aus Stuttgart verbringt ihr Toronto-Auslandsjahr in einem Internat und Merle aus Berlin geht auf eine Privatschule und lebt in einer Gastfamilie. Drei völlig unterschiedliche Konzepte, drei glückliche Mädchen in Kanada.

Nachdem wir in den vergangenen Blogbeiträgen das Leben von Greta und Liza vorgestellt haben, ist nun Merle an der Reihe. 

 

Die 15-Jährige ist ebenfalls seit Anfang September in Toronto und lebt bei einer Gastfamilie, genauer gesagt in einem richtigen Frauenhaushalt. Gemeinsam mit Gastmutter Argelia, Gast-Großmutter Clarissa und ihrer Gastschwester Joana lebt sie in einem Reihenhaus mitten in der Millionenmetropole Toronto. Supermarkt, Bank, Bäcker, Shopping-Möglichkeiten – alles ist gleich ums Eck. „Ich bin wirklich mittendrin“, schwärmt Merle. „Bis zum CN-Tower brauche ich nur 15 Minuten, das ist einfach klasse. Und zudem ist auch gleich ein Park in der Nähe und somit viel Grün.“

 

 

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Toronto-Girls #2 – Liza

Glücklich mit der Internats-Familie

Wie schon im Beitrag zu Greta zeigen die Toronto-Teilnehmerinnen von Breidenbach Education in diesem Jahr ganz beispielhaft, wie verschieden ein Auslandsjahr aussehen kann. Nach Greta wollen wir nun Liza aus Stuttgart vorstellen. Sie verbringt ihr Toronto-Auslandsjahr in einem Internat – dem Havergal College. Im dritten Teil unserer Toronto-Girls wird es dann um Merle gehen, die eine Privatschule mit Gastfamilie besucht. 

 

Los ging es für Liza mit dem Flug nach Kanada. „Es war alles ein bisschen turbulent“, erinnert sich die 15-Jährige. „Es war ja mein erster Flug, den ich alleine gemeistert habe, in ein Land, in dem ich noch nie alleine war.“ Dementsprechend schwierig fiel Liza der Abschied von ihren Eltern. Doch sie sagt sich: ‚Ich bin jetzt alleine unterwegs, aber ich kann das schaffen’.
Während des Fluges fühlte sich die Stuttgarterin sehr wohl und auch bei der Ankunft in Kanada klappte alles reibungslos. Sicherheitskontrolle, Study Permit und ab ins Taxi.

 

Ehe sie sich versah, war Liza im Havergal College angekommen. „Es war unglaublich“, lacht sie. „Alle waren irgendwie so froh mich zu sehen. Und ich hatte das Gefühl, dass mich auf eine komische Art und Weise jeder schon kennt und jeder wusste, dass ich komme.“ Nachdem Liza ihr Zimmer bezogen hat, erkundete sie das Internat mit seinen großen Hallen, den gotischen Bögen und efeubewachsenen Türmen. „Die ganze Schule sieht aus wie ein Märchenschloss“, beschreibt sie das College. „Es ist genauso wie ich es mir vorgestellt habe.“ Auch das Wetter spielte mit. Hochsommerliche Temperaturen und Sonnenschein pur begeisterten Liza bei den ersten Schritten durch die Schule und die neue Stadt.

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Kanada ist perfekt: Es ist weltoffen, vielfältig und sicher – und wir haben ein großartiges Schulsystem

Dr. Phil Jarvis im Interview über Privatschulen in Kanada

Miriam Schreier von Breidenbach mit Gespräch mit Dr. Phil Jarvis
Miriam Schreier von Breidenbach mit Gespräch mit Dr. Phil Jarvis

Dr. Phil Jarvis war viele Jahre Director of Admission der Shawnigan Lake School (Vancouver Island, BC) und später auch Direktor einer führenden Privatschule in Massachusetts (USA) und kennt sich mit dem kanadischen Schulsystem bestens aus.

Im Interview mit Miriam Schreier von Breidenbach Education erklärt er für kanadablog.de, was der Unterschied zwischen „Independent Schools“ und Private Schools" ist, weshalb Kanada für ein Auslandsjahr perfekt ist und wie deutsche Schüler dadurch für ihre Zukunft profitieren können.


Hallo Herr Dr. Jarvis, schön, dass Sie uns für ein Interview zur Verfügung stehen. Wir starten gleich mal mit einer Verständnisfrage: „Private School“ und „Independent School“ – wo liegt denn da der Unterschied?

Viele denken, dass “Private Schools” und “Independent Schools” das gleiche sind, aber es gibt einen Unterschied. Private Schools"  müssen immer Profit machen, „Independent Schools“ nicht ausschließlich. Der Grund warum es trotzdem immer wieder Verwechslungen gibt ist, dass alle „Independent Schools“ auch gleichzeitig „Private Schools“ sind, aber nicht umgekehrt. Die „Independent Schools“ können mehr leisten als die Private Schools"  und sie haben nicht den Druck, ausschließlich Profit machen zu müssen. Sie sind – wie der Name schon sagt – unabhängig, da sie auf Fundraising basieren. Wenn man großartige Einrichtungen schaffen und einzigartige Angebote bieten möchte, muss man zusätzliches Geld beschaffen. Das kommt im Fall der „Independent Schools“ zum Großteil von Eltern und Alumni.


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Toronto-Girls #1 – Greta

Ein Auslandsjahr bei Verwandten in Toronto

Die Toronto-Teilnehmerinnen von Breidenbach Education in diesem Jahr zeigen ganz beispielhaft, wie verschieden ein Auslandsjahr aussehen kann. Die 15-jährige Greta aus Karlsruhe lebt seit einem Monat in ihrer eigenen Gastfamilie – bei Verwandten – nämlich bei der Cousine ihrer Mutter. Liza aus Stuttgart verbringt ihr Toronto-Auslandsjahr in einem Internat und Merle aus Berlin geht auf eine Privatschule und lebt in einer Gastfamilie. Drei völlig unterschiedliche Konzepte, drei glückliche Mädchen in Kanada. In den kommenden Blogposts stellen wir die drei und die unterschiedlichen Konzepte vor. 

 

Los geht es mit Greta aus Karlsruhe. Schon vor zwei Monaten ist sie mit ihrer deutschen Familie nach Kanada gereist und hat Urlaub in Nova Scotia gemacht. Die kanadische Seeprovinz liegt an der Atlantikküste und begeistert Touristen und Einheimische mit unberührten Wildnisgebieten und atemberaubenden Küstenstraßen. Von der Hauptstadt Halifax aus ging es dann für Greta nach Toronto – dort wartete ihre Gastfamilie schon mit einem selbstgemalten Plakat auf die Schülerin. 

Ein eigenes Apartment

Nadine, die Cousine ihrer Mutter, ihr Mann Allan und die beiden Kinder Sienna und Victoria heißen Greta herzlich willkommen. „Es ist echt toll hier“, findet die 15-Jährige. „Wir haben ein superschönes Haus, das nur fünf Minuten von der Schule entfernt ist und alle sind so supernett. Es ist einfach perfekt.“ In dem Haus ihrer Gastfamilie hat Greta den gesamten Kellerbereich für sich. „Das ist echt cool“, lacht sie. „Ich habe sozusagen mein eigenes Apartment, sogar mit Eingangstür.“

 

Trotzdem verbringt die Schülerin die meiste Zeit im oberen Bereich des Hauses gemeinsam mit ihrer Gastfamilie, denn mit der versteht sich Greta ganz hervorragend. „Gleich in der ersten Woche sind wir alle gemeinsam zu den Eltern meiner Gastmutter gefahren“, erinnert sie sich. „Die kenne ich schon, weil ich gemeinsam mit meiner Familie im vergangenen Jahr dort Urlaub gemacht habe.“ Die Gast-Großeltern wohnen in der Nähe der Niagara-Fälle und Greta hat die Woche Urlaub dort sehr genossen. 

 

Gemeinsam mit ihrer Gastfamilie lebt Greta in einem Haus mit Garten in einer Straße mit netten Nachbarn – nur fünf Minuten benötigt sie für ihren Schulweg. „Ich bin zurzeit so glücklich. Ich habe überhaupt kein Heimweh oder will zurück – ganz und gar nicht“, verrät die 15-Jährige. „Der erste Monat hier verging so schnell. Das ist echt unglaublich.“ Die deutsche Sprache rückt für Greta immer mehr in den Hintergrund, manchmal fallen ihr einzelne Worte nicht mehr ein. Ein gutes Zeichen für ihr Englisch – sie ist schon vollständig in der neuen Alltagssprache angekommen. 

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Fight Club und Songwriting in Winnipeg

Josefin genießt die Möglichkeiten an ihrer Schule

Seit fast zwei Monaten lebt die 15-jährige Josefin aus der Nähe von München nun in der kanadischen Provinz Manitoba. Die östlichste Prärieprovinz grenzt an Saskatchewan, Ontario, Nunavut und die US-Staaten North Dakota und Minnesota. Josefin lebt seit Anfang September in der Hauptstadt Winnipeg und verbringt dort ihr Auslandssemester bei einer Gastfamilie. Die multikulturelle Stadt hat rund 660.000 Einwohner und liegt im Tal des Red River. Fünf Monate im Jahr liegt die Temperatur dort unter dem Gefrierpunkt – dadurch gilt Winnipeg als eine der kältesten Städte der Welt. 

 

Umso wärmer geht es in Josefins Gastfamilie zu. „Meine Gastfamilie ist super nett“, berichtet sie. „Mein Gastbruder Jayden ist zehn und meine Gastschwester Kelly sieben Jahre alt. Ich habe mich schon gleich eingefunden.“ Auch ihre Gast-Großeltern hat Josefin schon kennengelernt. Sie wohnen am Sandy Lake, wo sie ein Haus und ein großes Grundstück besitzen. „Gemeinsam mit meinem Gast-Großvater durfte ich dort sogar Biberfallen aufstellen und mit dem Quad fahren“, erzählt Josefin begeistert. „Außerdem haben wir viel eigenes Gemüse geerntet: Karotten, Kartoffeln, Zwiebeln und Tomaten. Das war eine echt coole neue Erfahrung.“

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Super Essen, nette Leute, tolle Schule

Victor fühlt sich wohl in den Canadian Rockies

Victor verbringt sein Auslandssemester in Alberta
Ein breites Lachen vor wunderschöner Kulisse - Victor den Rocky Mountains

Für einige Austausch- oder Gastschüler ist die erste Zeit in Kanada nicht immer einfach. Die fremde Sprache, ein vollständig neues Umfeld und Familie und Freunde, die meilenweit entfernt sind. Doch es gibt auch Austauschschüler, die haben mit der ersten Zeit keine Probleme – so wie Victor.

 

Victor ist 15 Jahre alt und kommt aus Vöhringen in Bayern – die Stadt liegt etwa 18 Kilometer südlich von Ulm. Seinen 16. Geburtstag wird er im November dieses Jahres in Kanada feiern, denn dort verbringt Victor sein Auslandsjahr.

 

Da Victor nur fünf Monate in Kanada verbringen wird, benötigte er keine Study Permit und konnte nach dem Flug direkt aus dem Flughafengebäude raus. „Ich war sehr müde nach der Ankunft und bin gleich schlafen gegangen“, erinnert er sich. 

 

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Teresa ist wieder daheim...

... und will sobald wie möglich nach Kanada zurück

Beinahe ein ganzes Jahr lebte die 17-jährige Teresa bei einer Gastfamilie in Vernon (British Columbia).

Nun ist sie wieder zurück in Deutschland und kann ihr Glück noch gar nicht richtig fassen. „Unterm Strich war das mein bestes Jahr überhaupt. Ich bin meinen Eltern so dankbar, dass sie mir das ermöglicht haben“, strahlt Teresa. „Nach diesem Erlebnis weiß ich irgendwie auch wohin es wohl mal für mich gehen wird. Worauf es ankommt – das hat mir echt viel geholfen.“

Die Ankunft zuhause war für die 17-Jährige kein Problem, die Wiedereingliederung völlig unproblematisch: „Ich bin zurückgekommen und irgendwie hat sich gar nichts verändert“, ist sie froh. „Es kommt mir nicht vor, als wäre ich ein Jahr weggewesen.“

 

Im Interview mit Kanadablog.de blickt Teresa noch einmal auf ihr Auslandsjahr zurück. 

 

 

Liebe Teresa, schön, dass du dir Zeit genommen hast. Wir fangen mal ganz vorne an: Beim Kofferpacken. Was war denn das Unnötigste für dein Auslandsjahr was du von zuhause mitgenommen hast?

Naja, es gab eigentlich nicht wirklich etwas Unnötiges. Klar habe ich ein paar Klamotten gar nicht genutzt... Ich finde, man merkt in dieser Zeit, mit wie wenig man auskommt. Ich war ganz überrascht, wie viel in meinem Kleiderschrank daheim drin ist. Nach meiner Rückkehr war ich erstmal ein bisschen überfordert von der Menge. 

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Tränenreicher Abschied und toller Empfang in den Rocky Mountains

Paula startet ihr Kanada-Abenteuer

Die 15-jährige Paula wohnt eigentlich in Bad Oldesloe bei Hamburg und hat zwei Brüder – einen älteren und einen jüngeren. Doch am 2. September ging es für sie los in die Canadian Rockies. Die Rocky Mountains sind ein großes Gebirge, das sich über die kanadischen Provinzen Alberta und British Columbia sowie über die US-Staaten Montana, Wyoming, Idaho, Utah, Colorado sowie Nevada erstreckt. Dort wird Paula nun 10 Monate bei einer Gastfamilie verbringen. 

 

Die Gasteltern Brad und Debbie leben mit ihren Töchtern Haley und Lindsay in der kanadischen Kleinstadt Canmore. Schon bevor Paula nach Kanada losgeflogen ist, hatte sie Kontakt mit ihrer Gastfamilie. „Wir haben gefacetimed“, erklärt sie. „Und ich habe mir auch schon im Vorhinein meinen Schulweg auf Googlemaps angeschaut. Mit dem Fahrrad brauche ich nur drei Minuten in die Innenstadt.“

 

Mit einer kleinen Abschiedsfeier an ihrem Geburtstag verabschiedete sich Paula von ihren Freunden in Deutschland. „Die meisten finden es gleichzeitig toll und schade, dass ich gehe. Der Abschied von meiner Familie kurz bevor ich abgeflogen bin, war dann schon sehr tränenreich“, erinnert sie sich. „Aber schon als ich durch die Sicherheitskontrolle durch war, ging es mir besser.“

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Wunderschöne Monate im Internat

Celia blickt auf ihr Auslandssemester in Kanada zurück

Die Assoziationen, die einem beim Stichwort Internat kommen, könnten unterschiedlicher nicht sein: Die Einen denken an lustige Zeiten mit Streichen und vielen Freunden à la Hanni und Nanni, die Anderen bringen Internate mit strengen Gouvernanten und düsteren Gemäuern in Verbindung.

Breidenbach-Education-Teilnehmerin Celia hat während ihres Auslandssemesters in Kanada fünf Monate lang im Internat gelebt und ist begeistert. Zurecht: Die kanadischen Internate zählen zu den besten der Welt. Die Jugendlichen erwartet dort ein anspruchsvolles extracurriculares Programm – so war Celias Schule, die Queen Margaret’s School in Duncan auf Vancouver Island (British Columbia), beispielsweise ein Reitinternat mit dem Stall direkt neben dem Schulgebäude. 

 

Genau das war für die 16-Jährige Celia das Highlight ihres Aufenthalts in Kanada. „Ich konnte jeden Tag in den Stall, es war nur eine Minute Fußweg zu den Pferden“, erzählt sie. Sie hilft mit, die Pferde für Horse Shows vorzubereiten und ist bei vielen Turnieren als Zuschauerin dabei. Ein Turnier reitet sie sogar selbst. „Das war toll, doch natürlich war das nicht der einzige Höhepunkt.“ Celia nimmt außerdem auch an einem Outdoor Education Camp teil und übernachtet in der Wildnis. „Wir haben unter einer Plane geschlafen“, erinnert sie sich. „Es waren nur vier Grad draußen und trotzdem war es einfach supercool.“

 

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Josefin geht für ein Auslandssemester nach Winnipeg

Ab in eine der kältesten Städte der Welt

Es geht los für die neue Runde der Breidenbach-Education-Teilnehmer. Nach und nach fliegen die Jugendlichen nach Kanada und starten dort in ein anderes Leben in Gastfamilien oder im Internat. So geht es auch Josefin aus der Nähe von München. Im September startet sie nach Winnipeg in der Provinz Manitoba

 

Manitoba gehört zu den Prärieprovinzen Kanadas und grenzt an Saskatchewan, Ontario, Nunavut und die US-Bundesstaaten North-Dakota und Minnesota. Winnipeg ist mit seinen 660.000 Einwohnern die Hauptstadt der Provinz und die siebtgrößte Stadt Kanadas. Im Winter gilt sie als eine der kältesten Städte der Welt. 

 

Daheim lebt Josefin gemeinsam mit ihrer Mutter, ihrer Großmutter und zwei Katzen in einem Haus in Gräfelfing. Aus der Kleinstadt nahe München geht es jetzt für Josefin in die Metropole. Mit ihren engsten Freunden hat die 15-Jährige schon ein schönes Abschiedsfest gefeiert. „An meinem letzten Abend in Deutschland möchte ich aber auch noch einmal mit meiner Familie und meinen engsten Freunden gemeinsam grillen“, erklärt Josefin. „Immerhin sehe ich ja alle ganze fünf Monate lang nicht.“ 

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Kofferpacken fürs Auslandsjahr in Kanada

Für Katharina geht es bald nach Kelowna, British Columbia

Wer schon einmal eine Woche in den Urlaub gefahren ist, der weiß, dass es schwierig ist, die richtigen Dinge in den Koffer zu packen: Nicht zu viel, nicht zu wenig, nicht zu kalt und nicht zu warm sollten die Kleidungsstücke sein.
Die neue Teilnehmerrunde von Breidenbach Education steht nun vor einer noch größeren Herausforderung:  Wie packt man für ein Schuljahr im Ausland?

 

Die 15-Jährige Katharina hat eine solche Reise vor sich. Sie wird ein Semester an einer Privatschule in Kelowna (British Columbia) verbringen. Katharina wohnt mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester in Schwäbisch Gmünd, einer Kleinstadt in der Nähe von Stuttgart. Dort hat sie auch zwei Hunde und ein Pferd, mehrmals die Woche spielt sie Volleyball und geht reiten. Am 26. August geht es für die 15-Jährige los – dann geht der Flieger über den großen Teich direkt ins Abenteuer. In Kelowna wird Katharina bei einer Gastfamilie leben: „Sie sind gerade noch im Urlaub“, erklärt die 15-Jährige. „Aber wir hatten schon Kontakt per Mail und wollen auf jeden Fall noch skypen. Ich bin schon sehr gespannt.“ 

 

Gastmutter Yusula und Gastvater Tony haben zwei kleine Kinder. Die Tochter ist drei Jahre alt und der Sohn in der dritten Klasse. Neben Katharina wird noch eine zweite Gastschülerin bei der Familie wohnen. „Sie ist 17 Jahre alt“, freut sich Katharina. „Es ist schön, dass noch jemand da ist, der etwa in meinem Alter ist.“

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Mit Bauchgefühl zur perfekten Schule

Liza geht für 10 Monate nach Toronto in ein Internat

Nicht mal mehr vier Wochen, dann geht es für die nächste Runde der Breidenbach-Education-Teilnehmer los: Das Auslandsjahr in Kanada beginnt. Nach und nach wollen wir hier auf dem Kanadablog wieder einige Schülerinnen und Schüler vorstellen und sie auf ihrer abenteuerlichen Reise begleiten. Los geht es mit unserer Vorstellungsrunde bei Liza, die bald für zehn Monate in Toronto leben wird.

 

Liza, 15, aus Stuttgart

 

Halb Ungarin, halb Schweizerin lebt die zweisprachig aufgewachsene Liza erst seit fünf Jahren in Deutschland. Dort wohnt sie gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in Stuttgart. „Mein Vater ist früh verstorben“, erklärt sie. „Deshalb habe ich auch keine Geschwister.“ Ihren 16. Geburtstag wird Liza nun in Kanada feiern – gemeinsam mit vielen anderen gleichaltrigen Schülerinnen. Nachdem die Entscheidung für das Auslandsjahr getroffen war, ging der weitere Weg recht leicht. „Ich glaube, es bringt viel, sich sowas mal zuzutrauen“, erklärt Liza. „Ich gehe aber natürlich mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Aber es ist ja nicht so, dass man die Familie wirklich nicht mehr sieht – es gibt ja Skype, Facetime und Whatsapp – da habe ich meine Familie ja wirklich mit dabei.“ Entspannt und offen auf alles Neue freut sich die 15-Jährige auf die Zeit in Toronto. „Es werden mir aber trotzdem alle sehr fehlen“, ist sie sicher. „Ich habe eine ganze Liste an Verwandten und Freunden, an die ich Postkarten schicken muss.“

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Vorbereitungsseminar bei Breidenbach Education

Zwei spannende Tage, zwei großartige Gruppen: die Vorbereitungsseminare für das Schuljahr 2017/2018
Zwei spannende Tage, zwei großartige Gruppen: die Vorbereitungsseminare für das Schuljahr 2017/2018

Wertvolle Tipps fürs Auslandsjahr, neue Freunde und viel Spaß

Vorbereitungsseminar Kanada Austausch
Workshops und Vorträge: konzentriertes Arbeiten

Jedes große Abenteuer beginnt mit einem ersten Schritt. So ist das auch für die neuen Teilnehmer, die bald mit Breidenbach Education zu Gast in Kanada sein werden. Unweit des Fernsehturms im schönen Waldhotel Stuttgart trafen sich die Jugendlichen in tollem Ambiente und bei heißen Temperaturen, um gemeinsam viel Interessantes rund um Kanada zu erfahren, ein bisschen Englisch zu sprechen, nützliche Tipps für ihr Auslandsjahr zu bekommen und natürlich um viel Spaß zu haben.

 

Die ersten wichtigen Entscheidungen hatten alle Teilnehmer schon getroffen: Soll man „nur“ für ein Semester nach Kanada oder für ein ganzes Jahr? Geht es in ein Internat oder zu einer Gastfamilie? Will ich in einer französischsprachigen Provinz leben? Kanada bietet den Gastschülern eine solche Breite und Vielfalt an Möglichkeiten, dass allein diese Entscheidungen nicht allen leichtgefallen sind. Doch mit der Hilfe des Breidenbach-Teams haben alle die perfekte Destination gefunden. Nun wurde es Zeit, in die Tiefe zu gehen. 

 

Schon morgens hatten sich die Teilnehmer des Jahrgangs 2017/18 das erste Mal getroffen. Jacob Woehrle und Kristin Schwab von Breidenbach Education interessierte, welche Erwartungen die Jugendlichen an ihr Auslandsjahr haben.
„Alle haben zusammengesessen und wir wurden nach Provinzen sortiert“, erinnert sich Teilnehmerin Paula, die aus Bad Oldeslohe kommt. „Ich gehe gemeinsam mit fünf Jungen nach Canmore. Alle waren nett und wir hatten Zeit uns kennenzulernen.“

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Genieße den Moment!

Simona blickt zurück auf einen einzigartigen Aufenthalt in Ontario

Wenn Simona auf ihre Zeit in Kanada zurückblickt, hat sie durchweg positive Erinnerungen. „Gleich von Anfang an habe ich mich gut gefühlt“, erzählt sie. „Schon bei der Ankunft. Ich war müde vom Jetlag aber meine Gastfamilie hat mich gleich unglaublich herzlich aufgenommen und mir beim Einleben geholfen – das war unglaublich toll.“ 

 

Gemeinsam mit ihren Gasteltern Tanya und Gavin und den Gastgeschwistern Liam (16) und Claire (18) lebte Simona in Palmerston, einem kleinen Dorf westlich von Toronto. Schon bald gewöhnt sich die 16-Jährige an den kanadischen Alltag, sie war Teil der Gastfamilie, Teil der Schule, Teil des Lebens in Palmerston. „Es dauert nicht lange, bis man sich auskennt: Ich wusste, wo alles ist, wann es Essen gibt und wer wie heißt“, erklärt Simona. „Auf der anderen Seite bietet so ein Aufenthalt auch jeden Tag Neues. Jeder Tag ist aufregend und ich habe so unglaublich viel erlebt.“ 

 

Während ihrer Zeit in Kanada hat Simona richtig gute Freunde gefunden. Ob im Unterricht während Gruppenarbeiten oder in der Mittagspause – alle Schüler waren offen und freundlich. „Ich habe mit allen geredet und viele haben sich auch für mich und meine Herkunft interessiert“, erinnert sich Simona. „Genau wie ich von ihnen wollten die anderen auch etwas von mir wissen und so begannen die Gespräche. So habe ich definitiv viele gute Freunde gefunden.“ Mit der Schulband, im Fußball-Team oder beim Badminton – die vielen außerschulischen Aktivitäten, die an der Schule angeboten wurden, haben Simona geholfen, schnell Anschluss zu finden. 

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Die Zeit in New Brunswick vergeht wie im Flug

Lena lässt die vergangenen fünf Monate Revue passieren

Der Schritt ins Auslandsjahr gleicht für viele Schüler einer Fahrt mit der Achterbahn. Dabei geht es nicht um das Auf und Ab, sondern um die vielen schönen Gefühle und vor allem die Zeit, die an einem vorbei zu rasen scheint. So geht es auch der 18-jährigen Lena in New Brunswick. Sie lebt in Edmundston (New Brunswick) und besucht dort eine französischsprachige Schule.

Nach den Weihnachtsferien stand eine Änderung des Stundenplans an und Lena besucht nun die Kurse Mathematik, Musik, Ernährungswissenschaften und Informatik. Der ebenfalls neue Kurs Statistik ist etwas ganz Besonderes: „Unser Lehrer arbeitet nicht an unserer Schule und der ganze Kurs findet online statt“, erklärt Lena. „Wir kommunizieren über ein Programm am Computer und das ist etwas komplett Neues für mich und macht großen Spaß.“ 

 

Wenn sich die 18-Jährige an die vergangenen Monate zurückerinnert, wird ihr bewusst wie viel sie schon erlebt hat:

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Teresa in Vernon: Fünf Gründe für ein Auslandsjahr in Kanada

... aber auch Vorfreude auf die Rückkehr nach Hause

Die 16-jährige Teresa aus Memmingen ist schon acht Monate mitten im trubeligen Austauschjahr in Vernon (British Columbia).

 

Damit wurde für die 16-Jährige ein Traum wahr, denn schon ihre Mutter lebte während des Studiums einige Zeit in Kanada und schwärmte ihrer Tochter immer wieder davon vor. Gemeinsam mit ihren Gastschwestern Chantal und Nathalie hat Teresa eine unvergessliche Zeit.

Wer noch nach guten Gründen für ein High-School-Jahr in Kanada sucht, dem kann Teresa weiterhelfen:


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Merit bekommt Besuch aus Deutschland...

... und will noch gar nicht an ihren Abschied von Kanada denken

Die 16-jährige Merit aus der Nähe von Frankfurt verbringt ihr Highschool-Jahr in Guelph (Ontario) und lebt nun noch rund zwei Monate in ihrem Zuhause auf Zeit. „Inzwischen ist natürlich alles irgendwie Alltag – aber wunderschön“, erklärt Merit. „Wenn ich nach Hause komme, bereiten wir alle gemeinsam das Essen vor. Das finde ich toll. Keiner geht in sein Zimmer, sondern wir sitzen erst einmal alle in der Küche und unterhalten uns.“

 

Merit hat alle Familienmitglieder sehr liebgewonnen und fühlt sich stark mit ihnen verbunden. „Manchmal habe ich zwar kleine Streits mit meiner jüngeren Gastschwester – weil – kleine Geschwister sind eben manchmal ziemlich nervig“, lacht Merit. „Aber das gehört auch dazu. Es ist eben wie mit einer richtigen Schwester. Zehn Minuten später ist dann immer alles wieder vergessen.“

Für die 16-Jährige ist es schön, ein Teil der Familie zu sein. „Wir machen viele Scherze und foppen uns gegenseitig“, erzählt sie. „Danach umarmen wir uns alle. Mit vier Frauen im Haus haben wir einfach super viel Spaß und dazu kommt dann auch noch unsere Katze.“ Die liegt immer in Merits Zimmer und wartet auf sie. „Da habe ich immer jemanden zum kuscheln. Das ist schön“, lacht die 16-Jährige. 

Neue Schulfächer

Auch in der Schule kennt sich Merit mittlerweile gut aus. Wenn eine Stunde spontan in ein anderes Klassenzimmer verlegt wird, findet Merit sich gut zurecht. „Auch wenn die Schule viel größer ist als ich es von zuhause gewohnt bin, klappt das jetzt meist problemlos“, lacht sie. Nach den Frühlingsferien hat sich Merits Stundenplan geändert, sie hat nun vier neue Fächer: Beim Food & Nutrition-Kurs kochen die Schüler – das ist etwas ganz Neues für Merit. „Das hatte ich noch nie in der Schule, genau wie Green Industries“, erklärt sie. „Dabei arbeiten wir mit Holz und bauen Stühle, Bilderrahmen oder Schmuckkästchen. Das ist spannend und macht viel Spaß.“ Beim Entrepreneurship-Kurs haben kleinere Schüler-Gruppen ein Unternehmen gegründet. Gemeinsam müssen sie ihre Produkte vermarkten und verkaufen. 

 

„Das soll uns darauf vorbereiten, wie es ist, wenn man einmal sein eigenes Geschäft eröffnen will“, erklärt Merit. „Die Aufgaben sind echt vielfältig. Meine Gruppe hat sich auf Fotoshootings spezialisiert, die kann man bei uns buchen. Bald ist ein Schultanz und da werden wir als ‚Company’ hingehen und Fotos von den Teilnehmern auf dem roten Teppich machen. Das wird sicher cool.“ 

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Goodbye Ski-Academy – Hallo Ranch-Leben

Julia erlebt Alberta nun auch ohne Schnee

Von den über 150 High Schools, Privatschulen und Internaten, die Breidenbach Education für ein Auslandsjahr in Kanada im Angebot hat, hat sich Julia für die Livingstone School in Lundbreck (Alberta) entschieden. Seit Ende Januar lebt sie nun auf einer Ranch, umgeben von vielen Rindern und vor allem: viel Schnee. 

 

So erlebte Julia ihre ersten Wochen in Kanada auch in der Ski-Akademie. „Die Skiakademie ist nun zu Ende“, erzählt sie. „Das ist echt traurig, denn es hat richtig mega Spaß gemacht.“


Zum Abschluss traten alle Teilnehmer noch einmal bei einem kleinen Wettkampf gegeneinander an. Julia belegte die Disziplinen „Big Mountain“ und „Race“. „Das war super“, erinnert sich Julia. „Nur beim Slopestyle habe ich nicht mitgemacht, denn da muss man Tricks können. Das kann ich leider gar nicht.“ Beim Slopestyle müssen die Skifahrer einen zusammenhängenden Lauf durch einen Hindernisparcours fahren und dabei versuchen, eindrucksvolle Tricks zu vollführen. Beim „Big Mountain“ oder „Freeride“ begeben sich die Skifahrer ins Gelände und fahren abseits der Pisten. Wie der Name schon sagt, geht es beim „Race“ um hohe Geschwindigkeit. 

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Zurück im Internat

Celia lernt das Leben in einer Gastfamilie kennen

Viele Austauschschüler müssen sich entscheiden: Wollen sie in einer Gastfamilie leben oder gehen sie in ein Internat. Die 16-jährige Celia kann während ihres Aufenthalts in Kanada beides erleben. Nachdem sie nun schon über zwei Monate an der Queen Margaret’s School in Duncan auf Vancouver Island (British Columbia) lebt und lernt, ist sie in den Frühlingsferien für zwei Wochen zu einer Gastfamilie gezogen. Schon im Vorfeld war die Schülerin aus Schwerin gespannt auf die Abwechslung zum Leben mit ihren Mitschülerinnen. „Ich kannte meine Gastmutter schon vorher“, erzählt sie. „Es war eine meiner Housemums im Internat. Sie kommt aus Bolivien, ihr Mann aus England – er ist aber in Kanada aufgewachsen. Beide sind sehr nett und ich habe mich echt wohl bei ihnen gefühlt.“

 

Gemeinsam mit einer Schülerin aus Vietnam verbrachte sie die zwei Ferienwochen bei der Familie. „Wir haben viele schöne Sachen erlebt“, berichtet Celia. „Wir haben die Gegend erkundet und sind mit der Fähre nach Vancouver gefahren. Dort waren wir auch in einer großen Shoppingmall.“ Außerdem besuchte die 16-Jährige gemeinsam mit der Gastfamilie eine deutsche Familie auf deren Farm. Das war genau das Richtige für Tierliebhaberin Celia. Denn auch während ihres Aufenthalts außerhalb des Internats verbrachte sie viele Tage im Reitstall bei „ihren“ Pferden.

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Ein Traum wird wahr

Teresa macht einen Ausflug nach Alberta und fährt Hundeschlitten

Schon wieder sind für Teresa einige Wochen mehr in Vernon in der kanadischen Provinz British Columbia vergangen und die 16-Jährige hat wieder viel zu berichten. Während ihres Highschool-Jahres in Kanada gleicht kaum ein Tag dem nächsten. „Vor drei Wochen hat mich eine Freundin aus Deutschland besucht“, erzählt sie. „Gemeinsam mit ihrer Schwester ist sie nach Vancouver geflogen und dann sind sie mit dem Auto nach Vernon gekommen.“ Dieser Besuch aus der Heimat war etwas ganz Besonderes für Teresa, auch weil die beiden bei ihrer Gastfamilie übernachten durften. Gemeinsam mit den Schwestern kochte sie für ihre Gastfamilie typisch schwäbische Käsespätzle – die Besucherinnen hatten extra dafür einen Spätzlehobel mitgebracht. „Das war echt lecker und total schön“, erinnert sich Teresa. „Meine Freundin war dann sogar einen Tag in der Schule dabei, das war echt ein tolles Erlebnis für uns beide.“ 

 

Außerdem zeigte Teresa den Freundinnen aus der Heimat das Skigebiet „Silver Star“ und die ganze Umgebung. Zum Abschied ging es für alle nach Kelowna, was eine dreiviertel Stunde von Vernon entfernt liegt. „Dort waren wir zuerst spazieren und danach beim Bowlen“, erzählt Teresa. „Das war richtig cool. Ich habe den Abend sehr genossen, wir haben viele Neuigkeiten ausgetauscht und es war toll mit jemandem aus der Heimat zusammen zu sein – auch wenn ich ja überhaupt kein Heimweh habe oder so. Aber es war eben trotzdem etwas Besonderes.“

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Neuigkeiten aus Alberta

Julia hat einen kleinen Unfall und entdeckt ihr Faible für Basketball

Schon über einen Monat lebt die 16-Jährige Julia auf einer Ranch in der kanadischen Provinz Alberta. Lundbreck liegt in der Region Southern Alberta und damit mitten der Prärie, am Rande der Rocky Mountains. Auch Julia sieht rund um sich Felder und Wiesen, soweit das Auge reicht. 

 

Das Leben auf der Ranch ist für Julia immer noch aufregend und kein Tag gleicht dem anderen, wobei es natürlich auch kleine Routine-Aufgaben gibt. „Morgens geht mein Gastbruder Mathias immer gleich raus zu den Kühen“, erklärt sie. „Wir haben das unter uns aufgeteilt – abends sind dann Sophie und ich dran, die Rinder zu füttern.“ Neben der Familie arbeiten auch noch weitere Menschen mit auf der Ranch. Auch beide Großeltern und eine weitere Familie leben dort. Immer wieder kommen auch Arbeiter aus verschiedenen Ländern, um mitzuhelfen. Wenn ein neues Kalb geboren wird, müssen die Arbeiter alles stehen und liegen lassen und raus aufs Feld. Dort wird das junge Tier eingefangen, gewogen und bekommt ein Clip ins Ohr. Julia freut sich schon, wenn sie mit der Zeit noch mehr in den Farmalltag integriert wird. 

 

Von ihren Schultagen ist Julia weiter begeistert. „Die Lehrer sind alle supernett und wir haben einen lockeren Umgang miteinander“, schwärmt sie. „Mit einem Lehrer sind wir gemeinsam im Internet gesurft und haben auf Ebay Kommentare geschrieben. Das war alles Teil des Social-Unterrichts. Ein anderer Lehrer hat einfach vor uns allen begonnen, Karaoke zu singen.“ Da ihre Mitschüler sehr offen und sympathisch sind, hat Julia gleich am Anfang Kontakt zu den anderen gefunden. „Alle waren so freundlich, sie haben mir die Schule gleich dreimal gezeigt. Bald kannte ich mich richtig gut aus.“

 

Morgens um sieben beginnt ihr Schultag, der Schulbus fährt kurz vor acht an der Ranch ab – um 8.35 Uhr beginnt dann die Schule. „Vormittags habe ich immer bis 12 Uhr Unterricht: Social (Sozialkunde), Mathe, Science (ein Mix aus Naturwissenschaften) und Language Arts (Englisch)“, erklärt sie. „Montags und Mittwochs habe ich auch Nachmittags Unterricht: Language Arts, Sport, Französisch und Health (Gesund durch den Alltag).“ 

 

Dienstags, Donnerstags und Freitags geht es für Julia weiterhin sportlich zu, denn dann steht die beliebte Ski-Academy auf dem Programm. „Wir fahren dann immer alle gemeinsam zum Skiberg – das dauert etwa 40 Minuten“, erklärt sie. „Wir fahren in drei Gruppen: Die Freestyler, die Racer und eine Gruppe, die All Mountain fährt.“ Julia fährt in der Race-Gruppe, es geht also immer schnell zu. Bei der Einteilung der Gruppen hat sich Julia zuerst gar nicht für „Race“ interessiert, doch nun genießt sie es in schnellen Schwüngen den Berg hinabzuschießen. „Das hat mich echt gewundert, ich dachte nicht, dass das etwas für mich ist“, sagt sie. „Aber es ist jetzt einfach nur klasse.“ So hat Julia gleich eine wichtige Erfahrung gemacht: Auch wenn es nicht ganz so läuft, wie man es sich im Vorfeld vorstellt, kann etwas Gutes daraus werden.

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Plädoyer für ein Highschool Programm in Kanada

Janina rekapituliert ihre Zeit auf Vancouver Island

Janina auf Vancouver Island
Janina wird die unbeschwerte Zeit und die neuen Freunde in Kanada vermissen

Während die neuen Austauschschüler von Breidenbach Education gerade ihre ersten Wochen in Kanada genießen, ist die 18-jährige Janina wieder zuhause angekommen. „Ich wollte eigentlich verlängern“, erinnert sie sich an ihre letzten Tage in Nanaimo (BC). „Wollte die Gegend erkunden, ohne in die Schule zu müssen, aber ich habe mich dann dagegen entschieden. Ich will ja auch studieren und muss mich entscheiden, was ich mache.“

Letztlich hat sich Janina also entschieden, zurück nach Hause zu fliegen. „Ich fand es schöner, mit allen anderen zurückzufliegen, die ich da kennengelernt habe“, erklärt sie. „Ich wollte nicht einen großen Abschied mit allen machen und dann drei Wochen später alleine heim.“ In Janinas Straße in Nanaimo lebte ein anderes deutsches Mädchen, die für die 18-Jährige zu einer engen Freundin wurde. Auch sie flog nach Deutschland zurück und da schloss sich Janina an. „Es war einfach ein schöner Abschluss“, erinnert sie sich. „Ich bin froh, dass ich es so gemacht habe.“ 

 

Nach der langen Zeit ohne große Gedanken an die Zukunft trifft Janina in Deutschland jetzt viele Entscheidungen, die ihr Leben weiter beeinflussen werden. „Aus Kanada heraus konnte ich mich überhaupt nicht entscheiden, was ich studieren möchte – ich kam einfach zu keiner Entscheidung“, erklärt sie. „Wahrscheinlich lag es auch daran, dass ich nicht wirklich mit meinen Eltern darüber reden konnte – das ist zuhause natürlich alles einfacher.“ Trotzdem hatte sich Janina schon von Vancouver Island aus für Unis beworben. 

 

Zuhause erzählt Janina ihren Freunden und der Familie von der tollen Zeit und zeigt viele Fotos ihrer Erlebnisse. „Dort war die Umgebung völlig normal für mich“, lacht sie. „Aber wenn ich nun wieder hier in Deutschland bin und die Fotos betrachte, wird mir erst bewusst in was für einer wunderschönen Natur ich leben durfte. Das war wirklich außergewöhnlich.“ Doch auch zuhause ist es schön: Janina zieht mit ihren Freunden um die Häuser und genießt es endlich wieder „richtiges“ Brot beim Bäcker zu bekommen. Schon kurz nach der Ankunft zuhause ging es für die 18-Jährige wieder los – spontan verlebte sie mit Freunden ein Wochenende in Prag. „Das war krass. Ein richtiges Kontrastprogramm zu Kanada“, findet Janina. „Prag ist ja so alt – lebendige Geschichte. Als ich den Kanadiern ein Bild geschickt habe, waren sie total begeistert. Dort gibt es ja nicht so alte Städte.“

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Ankunft im Reit-Internat

Celia ist begeistert von ihrer Schule auf Vancouver Island

Seit einem Monat lebt die 16-jährige Celia nun für ihr Auslandssemester an der Queen Margaret's Schooleinem Reitinternat im Cowichan Valley auf Vancouver Island. „Meine Eltern und meine Oma sind zum Abschied mit zum Flughafen gekommen“, erinnert sie sich. „Und es war schon irgendwie komisch, zu gehen – gerade weil ich alleine geflogen bin, war es vielleicht etwas schwieriger als wenn mehrere Gastschüler zusammen aufbrechen.“ Doch kurz vor dem Abflug ist Celia sowieso so aufgeregt und hat so viele Dinge im Kopf, dass sie überhaupt nicht realisiert hatte, dass nun der Augenblick gekommen war. „Es hatte sicher auch sein Gutes – ich war von vornherein auf mich selbst gestellt, das war nicht schlecht, ich habe viel draus gelernt.“

 

Der erste Stopp war für Celia schon in Frankfurt und schon dort konnte sie ihre Freiheit genießen: „Endlich hatte ich mal wieder Zeit, um runterzukommen. Vor der Abreise war noch so viel zu tun“, erklärt die 16-Jährige. „Dann habe ich erstmal lange mit einer Verwandten gesprochen, das hat viel geholfen. Erstens bin ich dann nicht in Langeweile verfallen und zweitens konnte ich mir auch keinen so großen Kopf über das machen, was vor mir lag.“ Insgesamt ist Celia 25 Stunden unterwegs, sie ist sehr erschöpft, als sie in Kanada ankommt – von ihrem ersten Tag bekommt sie nicht wirklich viel mit. „Ich weiß nicht viel mehr als dass alle wirklich total nett waren. Ich war sowas von komplett fertig“, lacht sie. „Generell habe ich mir sowieso vorher nicht so viele Gedanken gemacht, was passieren wird.“

 

Als Celia nach einer Stunde Fahrt von Victoria aus in Duncan ankommt, ist es relativ warm. „Das hat mich überrascht“, erklärt sie. „Und der Flughafen war so klein, dass wir keine große Zollkontrolle hatten, wir haben unser Gepäck geschnappt und sind raus.“ Im Internat wird Celia toll aufgenommen. „Alle waren total nett“, erinnert sie sich. „Sie haben sich gleich um mich gekümmert und mir wurde eine Schülerin zugeteilt, die mich die ersten Tage begleitet hat. Das war wirklich hilfreich, immer eine Ansprechpartnerin zu haben.“ 

Celias teilt das Zimmer mit einem anderen Mädchen, das aber die Frühlingsferien über in Frankreich ist. „Ich bin sehr gespannt, wie sie ist. Sie soll nett und lustig sein“, sagt Celia. „Doch auch jetzt bin ich schon total ins Internatsleben eingebunden. Ich hätte nicht gedacht, dass sie es einem schwermachen, aber dass es so toll ist und alle so lieb, das hatte ich auch nicht erwartet.“ Das Leben im Internat war für Celia eine Umstellung: Gemeinsam mit den anderen Schülerinnen der unteren Klassen wäscht sie sich im Gemeinschaftsbad, während die älteren Schülerinnen sich ein Bad auf dem Zimmer teilen. „Das war am Anfang natürlich ungewohnt und merkwürdig“, erklärt sie. „Aber man gewöhnt sich daran. In den ersten Tagen gab es vieles, das ich erst einmal kennenlernen musste.“ Ansonsten ist das Leben im Internat locker – mit wenigen Ausnahmen: „Es gibt eben einige Regeln, an die man sich halten muss“, erklärt Celia. „Ansonsten gibt es strenge Konsequenzen.“ 

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Tolle Geschwister, viele Tiere und haufenweise Schnee

Julias Ankunft in Alberta

Bevor es für Julia nach Kanada losging, hat die Stuttgarterin kräftig mit ihren Freunden gefeiert. Eine Kombination aus Abschieds- und Geburtstagsfeier, denn kurz vor ihrem Abflug feiert die 16-Jährige ihren Geburtstag. „Wir waren alle gemeinsam Lasertag spielen“, freut sich Julia. „Danach haben wir noch zusammengesessen und Spiele gespielt – es war echt lustig.“ Mit ihrer Familie war Julia noch einmal gemeinsam bei ihrem Lieblings-Asia-Restaurant essen, bevor ihre Eltern sie zum Flughafen gebracht hatten. 

 

„Dort habe ich Julian und Gloria getroffen, die beiden sind ebenfalls Gastschüler in Kanada und sind mit mir im selben Flugzeug gereist“, erinnert sich Julia. „Dadurch war der Abschied nicht allzu schwer. Außerdem war es ja nicht meine erste Reise ins Ausland.“ Vor allem der Weg durch die Absperrungen wäre ihr aber schon schwergefallen, wenn sie nicht mit den anderen beiden Austauschschülern zusammen gewesen wäre. „Denn dieser Augenblick ist der schwierigste, wenn man durch diesen Bereich geht und weiß, dass man erstmal nicht mehr zurück kann.“

 

Vor lauter Aufregung konnte Julia den ganzen Flug über nicht schlafen. In Kanada angekommen, werden Gloria und Julia ganz genau von den Behörden überprüft. Während Julian schnell zu seiner Gastfamilie kommt, sitzen die beiden Mädchen zwei Stunden am Flughafen fest. „Weil Julian nicht wusste wo wir waren, haben er und seine Familie nach uns gesucht“, erinnert sich Julia. „Irgendwann kam jemand in unseren Raum und wir durften gehen.“ Nach diesem holprigen Start waren Julia und die anderen erschöpft, im Auto zu ihrer Gastfamilie schläft Julia ein. Doch im neuen Zuhause – auf der riesigen Ranch in der kanadischen Prärie – geht es noch einmal rund: Die komplette Familie ist zusammengekommen, um die deutsche Austauschschülerin willkommen zu heißen. „Die Familie ist viel größer als meine daheim“, erzählt Julia. „Alle gemeinsam haben wir dann gegessen – danach bin ich gleich ins Bett gefallen.“

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Von der deutschen Großstadt ins kanadische Dorf

Simona freut sich auf ihr Auslandssemester in Ontario

Fremdsprachen perfektionieren, Abenteuer erleben, selbstbewusster werden – schon während der Schulzeit einige Monate im Ausland zu verbringen, ist für viele Jugendliche ein großer Traum. So war es auch für Simona aus Stuttgart. Die 16-Jährige war schon immer fasziniert von der Natur Kanadas und wollte mehr über die Kultur und die Menschen des Landes erfahren. „Ich habe gehört, dass die Kanadier unglaublich nette Menschen sein sollen“, schwärmt Simona. „Bekannte von mir waren auch für ein Auslandsjahr dort und haben nur Tolles erzählt – da habe ich mich dann auch dafür entschieden. Das wird bestimmt klasse.“

 

Das Ziel Kanada war für Simona früh klar, bei der Schulwahl stand ihr dann das Team von Breidenbach Education zur Seite. „Ich habe Herrn Woehrle und sein Team auf der Jugendbildungsmesse getroffen“, erinnert sie sich. „Da haben sie mich sehr gut beraten und ich habe zum ersten Mal die verschiedenen Programme kennengelernt.“ Danach ging es für Simona zu einem Termin im Stuttgarter Hauptquartier von Breidenbach Education. „Zuerst habe ich mich auf verschiedene Regionen beschränkt, dann auf drei bis vier Schulen und zu guter Letzt habe ich dann ‚meine’ Schule gefunden“, erklärt Simona. „Gerade während der Entscheidungsphase war es Gold wert, dass ich bei Fragen immer Frau Schwab von Breidenbach Education anrufen konnte – damit habe ich mich einfach sicherer gefühlt.“  Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern holte sich Simona dann noch jede Menge Informationen über Land und Leute, Gepflogenheiten und nützliche Tipps beim gemeinsamen Vorbereitungstreffen

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Erste Abschiede und große Pläne

Teresa hat das große Los gezogen

Nun hat Teresa schon fünf Monate ihres Auslandsjahres in Vernon (British Columbia) verbracht. Die 16-Jährige aus Memmingen war von Anfang an zufrieden mit ihrer Wahl: Sie genießt die Stadt und die Umgebung und fühlt sich in ihrer Gastfamilie pudelwohl. Gemeinsam mit Gastschwester Chantal und den Gasteltern Daniel und Jenny erlebt sie gerade einen richtig strengen kanadischen Winter, zweistellige Minusgrade sind an der Tagesordnung. 

 

Der Winter in Vernon ist in diesem Jahr besonders stark. „Es war schon ewig nicht mehr so kalt“, erzählt Teresa. „Der Kalamalka Lake ist zugefroren und die Leute hier erzählen, dass das das letzte Mal vor 30 Jahren passiert ist. Es ist wie ein kleines Wunder.“ Diesen Glücksfall nutzen die 16-Jährige und ihre Freunde und fahren Schlittschuh auf dem gefrorenen See. „Mir geht es also weiterhin sehr gut“, lacht Teresa. „Ich habe es einfach gut getroffen, meine Gastfamilie ist perfekt.“ So durfte sie nun auch ihre zweite Gastschwester kennenlernen, sie lebt in Victoria und war zu Besuch bei den Eltern. Alle zusammen übernachteten im Silverstar Skigebiet, fuhren Langlauf-Ski und genossen heiße Bäder. Überhaupt gefällt Teresa das Skigebiet weiterhin gut. „Es ist einfach mega. Sooft ich kann, fahre ich Ski“, erklärt sie. „Die komplette Landschaft ist einfach wunderschön und ich habe alles was ich möchte.“

 

Auch wenn sie selbst noch ein halbes Jahr bleibt, hat Teresa nun den ersten Abschied erlebt. Nele war ebenfalls für ein Auslandsjahr in Kanada und besuchte eine andere Schule in Vernon, doch Teresa und sie waren gute Freundinnen. „Ich habe sie schon länger gekannt, aber richtig gut kennengelernt habe ich sie dann beim Skifahren“, erzählt Teresa. „Mit ihr hatte ich jemanden, zu dem ich gehen konnte, wenn ich Fragen hatte. Sie war zwei Jahre älter als ich und wusste einfach jede Menge mehr.“ Nele war für ein halbes Jahr in Kanada und hatte den gleichen Freundeskreis wie Teresa – irgendwann verbrachten die beiden dann immer mehr Zeit zusammen: Kaffeetrinken, einkaufen gehen, Skifahren. 

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Celias Pferde-Träume werden in Kanada wahr

Fünf Monate Reit-Internat auf Vancouver Island

Auch in Kanada wird Celia weiterhin Dressurreiten
Auch in Kanada wird Celia weiterhin Dressurreiten

Bald ist es soweit – Celia fliegt nach Kanada und wird dort fünf Monate verbringen. Die 16-Jährige aus Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern wird in einem Internat leben: „Ich hatte eine große Auswahl an Alternativen“, erinnert sich Celia. „Doch Herr Woehrle von Breidenbach Education hat mir damals den Katalog in die Hand gedrückt und ich habe ihn aufgeschlagen und da war die Queen Margaret’s School – das war dann irgendwie wie ein bisschen Schicksal, ein gutes Schicksal!“

 

Die Queen Margaret’s School liegt in Duncan auf Vancouver Island. Duncan ist eine Kleinstadt zwischen Victoria und Nanaimo, hat knapp 5000 Einwohner und ein besonders mildes Klima. Das Internat bietet seinen Schülern jede Menge besonderer Möglichkeiten. Celia wird dort ein ganz spezielles Programm besuchen: Beim Equestrian-Programm wird Celia Reitunterricht in ihren Schulalltag integrieren. Während kanadische Schüler ihre eigenen Pferde mitbringen können, darf Celia eines der vielen schuleigenen Pferde reiten. Mehrmals die Woche wird sie mit anderen Schülerinnen trainieren. 

„Auch in Deutschland bin ich Dressurreiterin“, erzählt die 16-Jährige. „Deshalb finde ich es toll, dass das Reiten auch bei meinem Auslandsaufenthalt in Kanada eine so große Rolle spielt.“ Die Mitarbeiter von Breidenbach Education haben Celia bei ihrer Auswahl und der Durchsetzung ihres Schulwunsches tatkräftig unterstützt. „Sie haben mir auf jeden Fall sehr bei der Entscheidung geholfen, die Beratung war super“, erinnert sich Celia. „Frau Schwab hat mir tausende Dokumente geschickt und war immer erreichbar, das hat mir sehr geholfen.“ 

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Ein „Abstecher“ in die Sonne

Anna fliegt von Guelph nach Kuba

Die 16-jährige Anna aus der Nähe von Stuttgart verbringt ein halbes Schuljahr im kanadischen Guelph in Ontario. Hier lebt sie mit ihrer Gastfamilie und hat schon viele Ausflüge – zum Beispiel zu den Niagarafällen – unternommen. Der Winter in Kanada ist oft ziemlich kalt und auch wenn Anna ihre neue Heimat Guelph ins Herz geschlossen hat, freut sie sich darauf, für kurze Zeit in die Wärme zu kommen. Als besonderes Ereignis ist nämlich eine Kurzreise nach Kuba geplant. Gemeinsam mit ihren Gastschwester, den Gasteltern und einem Bekannten geht es mitten in der Nacht ab zum Flughafen in Toronto. Von dort geht der Flieger nach Varadero, Kuba. Der Flughafen der Halbinsel liegt Kanada am nächsten und ist der Zutritt in ein karibisches Paradies: Flugzeit: 3 ½ Stunden. 

Angekommen auf Kuba weht Anna eine warme Brise um die Nase. Die Gruppe wird mit dem Bus zum Hotel gebracht, das sich ebenfalls in Varadero befindet. Die Halbinsel an der Nordküste ist das beliebteste Reiseziel Kubas. Schon der berühmte Gangsterboss Al Capone ließ hier die Seele baumeln. „Kuba ist sehr schön. Die Strände sind weiß, dass Wasser ist türkis und kristallklar und überall sind Palmen“, schwärmt Anna. Früher dienten die Höhlen der Halbinsel als Unterschlupf für Piraten, heute ist der Strand von Touristen bevölkert. 

 

Mit dem Bus erkunden Anna und ihre Gastfamilie die Gegend. Alte Haziendas und Sommervillen prägen die Landschaft, außerdem kann man in Varadero immer wieder die unverkennbare kubanische Musik hören, die man aus dem Film Buena Vista Social Club kennt. Neben den kulturellen Erlebnissen genießen Anna und ihre Gastschwester vor allem den Strand und das Planschen im Wasser. „Unser Hotel war auch sehr schön“, berichtet die 16-Jährige. „Jeden Tag gab es Programm und abends tolle Shows.“

 

Gute zwei Stunden entfernt von Varadero liegt Kubas Hauptstadt Havanna. „Havanna war wie alle Städte ein bisschen heruntergekommen“, berichtet Anna. „Überall fahren alte Autos rum – sogar Kutschen gibt es noch. Sowohl der alte als auch der neue Teil der Stadt haben mir echt super gefallen.“ Wegen diesem sozialistischen Charme, für den Kuba so bekannt ist, besuchen jährlich viele Touristen Havanna und die anderen Städte. Koloniale Prachtbauten und alte Straßenkreuzer sind einmalige Foto-Motive. Erst 2014 beendete US-Präsident Obama die „Eiszeit“ zwischen Kuba und den USA, seitdem kommen viele Urlauber auf die Insel und das Bild des Landes ändert sich. 

Nach der aufregenden Zeit in Havanna erlebte Anna noch ein weiteres Highlight ihres Kuba-Aufenthaltes: Gemeinsam mit ihrer Gastfamilie machte die 16-Jährige eine Katamaran-Tour. Die Schiffe mit zwei Rümpfen sind sehr breit und stabil und liegen gut auf dem Wasser. „Schon früh am Morgen ging es mit dem Katamaran raus aufs Meer“, berichtet Anna. „Dort sind wir mit Delfinen geschwommen und haben an einem kleinen Riff geschnorchelt.“ Danach besucht die Gruppe eine Insel, bevor es für alle wieder zurück an Land geht. 

 

Während ihrer Woche auf Kuba genoss Anna die warmen Temperaturen: „Es hatte fast durchgehend 35 Grad” schwärmt sie. „Als wir nach dem Heimflug mitten in der Nacht in Toronto ankamen, war es dort extrem kalt: Minus 12 Grad und alles war verschneit. Das war natürlich schon eine mega Umstellung.” Bald wartet die nächste Umstellung auf Anna – ihre Zeit in Kanada ist schon fast vorbei und sie wird ihre Familie und Freunde wiedersehen. Doch bis dahin wird sie sicher noch einige wunderschöne Tage in Guelph verbringen. 

 

Was die anderen Gastschüler machen und wer demnächst als „Neuling” nach Kanada kommt, lest ihr bald hier auf dem Blog. 

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Auf in die Prärie

Julia lebt fünf Monate auf einer Farm in Alberta - und besucht eine Ski Akademie

Mit Auslandsaufenthalten hat Julia schon Erfahrung – immerhin war sie schon zweimal in England. „Das war aber immer nur ganz kurz“, erzählt die Stuttgarterin. „Diesmal wird das was ganz anderes.“ Denn Ende Januar geht es für die 15-Jährige nach Kanada – genauer gesagt nach Lundbreck in Alberta. Dort wird sie fünf Monate auf einer Farm leben.

 

Alberta ist die westlichste der drei Prärieprovinzen, dazu zählen außerdem Saskatchewan und Manitoba. In dem großen Gebiet, das gemeinsam mit British Columbia als „West-Kanada“ bezeichnet wird, wird viel Landwirtschaft betrieben: Getreidebau und Rinderherden prägen das Landschaftsbild. Das war auch einer der Gründe, weshalb Julia sich für Alberta entschieden hatte. „Für mich ist das Naturbild am wichtigsten“, erklärt sie. „Täler, Berge, Wälder, Felder... Und am besten kaum Touristen – da sind schon mal alle Küstenbereiche weggefallen.“ Außerdem wollte die 15-Jährige in eine rein englischsprachige Region Kanadas.

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Heimweh ist ein Fremdwort

Anna genießt ihre Zeit in Guelph

Die 16-jährige Anna lebt mit ihrer Familie in Nufringen im Großraum Stuttgart und verbringt nun seit September ein halbes Jahr in Kanada – genauer in Guelph (Ontario). Noch bis Februar besucht Anna dort das Centennial Collegiate Vocational Institue (kurz CCVI) im Süden von Guelph. Die Schule hat rund 1.600 Schüler in den Klassenstufen 9 bis 12 und Anna ist dort eine der ca. hundert internationalen Schüler aus der ganzen Welt.

 

„Ich konnte eigentlich bis ich wirklich in Kanada angekommen war nicht glauben, dass ich jetzt ein halbes Jahr von meiner Familie und meinen Freunden weg bin“, erinnert sich Anna an ihre erste Zeit. „Zum Glück haben die Gastschüler aus dem ganzen Schuldistrikt die erste Woche zusammen verbracht.“ Nach zwei Tagen Vorbereitung ging es dabei für alle Internationals in ein Outdoor-Camp. „Es war mitten im Nirgendwo“, erinnert sich Anna. „Dort haben wir dann verschiedene Wassersportarten gemacht, sind klettert, haben Gemeinschaftsspiele gespielt oder einfach nur den Abend am Lagerfeuer verbracht.“

 

An Annas Schule gibt es viele Gastschüler aus China, so war am Willkommens-Wochenende dann auch Chinesisch die am meisten gesprochene Sprache.  „Es sind so viele chinesische Schüler, dass sie sogar eine eigene Übersetzerin haben“, weiß Anna „Außerdem haben wir alle einen Lehrer an der Schule, der nur für die internationalen Schüler da ist.“

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Vielfältige Möglichkeiten für Kunstbegeisterte

Tabea schwärmt vom Unterricht an ihrer Schule in Abbotsford

Kunst war schon immer ihre Leidenschaft – die 15-Jährige Tabea verbringt ihr Auslandsjahr in Abbotsford (British Columbia) und hat an ihrer Schule, der W. J. Mouat Secondary, deshalb vor allem verschiedene Kunst-Kurse gewählt. „Meine Mutter und Großmutter sind auch künstlerisch begabt“, erzählt sie. „Seit ich klein bin, habe ich viel gebastelt und gemalt.“

 

Vor zwei Jahren hat Tabea nun angefangen mehr ihre eigene Kunst zu machen: „Ich bastele weniger und zeichne viel, viel mehr“, erklärt sie. „Am liebsten mache ich Modezeichnungen und Porträts. Außerdem nähe ich total gerne.“ Der Fashion-Design-Kurs an ihrer Schule in Kanada war schon ausgebucht, so entdeckte sie die Keramik für sich – ein ganz neues Betätigungsfeld für ihre Kreativität. 


Beim Keramik-Kurs verwenden die Schüler verschiedene Techniken, um ihre Projekte zu gestalten, doch zuerst planen und entwerfen sie ihr Projekt. Gemeinsame Diskussionen über die Kunstwerke sollen helfen, kreative Lösungen für eventuelle Probleme bei der Arbeit zu finden. Und auch sonst bietet die Schule viele Möglichkeiten, Kreativität auszuleben – sei es musikalisch, künstlerisch oder auf der Bühne. 

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Merry Christmas in Kanada

Julia, Nils, Nithusha und Teresa erzählen von ihren Weihnachtstagen

Julia kommt aus der Nähe von Regensburg und wohnt seit den Sommerferien für ein Jahr in Barrie (Ontario). Die Stadt liegt am Lake Simcoe und hat eine wunderschöne Uferpromenade. In der Weihnachtszeit werden die Bäume entlang des Sees mit vielen verschiedenfarbigen Lichtern geschmückt. „Außerdem stehen dann auch viele Leuchtfiguren am Ufer“, erklärt Julia. „Das Ganze heißt Barrie Festival of Trees.“ Noch bis Silvester bleibt die Beleuchtung erhalten. Weihnachten verbrachte Julia mit ihrer kanadischen Gastfamilie und Onkels und Tanten aus der Region. Am Heiligen Abend gab es ein leckeres gemeinsames Abendessen und ein paar Geschenke“, erzählt Julia. 

 

Weihnachtslandschaft in Kanada British Columbia
Weihnachtszeit in Kanada - auch für unsere Austauschschüler eine wunderschöne Zeit

„Am nächsten Morgen waren meine Gastgeschwister schon so früh wach und konnten es nicht mehr erwarten, dass sie fast alle Geschenke ohne mich ausgepackt haben.“ Dieser Übermut endete für eines der Kinder im Krankenhaus: „In dem Chaos hat sich mein Gastbruder beim Spielen den Arm gebrochen“, erinnert sich Julia. „Trotzdem war es aber für uns alle ein tolles Weihnachtsfest mit vielen Geschenken.“

 

Auch Nils genoss sein Weihnachten in St. John's (Newfoundland) – die Stadt gilt als die älteste Nordamerikas. An einem sonnigen Heiligabend ging die gesamte Familie zum Schlittenfahren in den Park und danach zum Turkey-Dinner mit Onkels und Tanten, Großeltern, Brüdern und Schwestern. „Nachdem wir von Onkel Wally und Tante Rochell wieder zu Hause waren, kam sogar noch die Nachbarfamilie für ein paar Stunden vorbei, da war schon was los“, erzählt Nils begeistert. „Am nächsten Morgen wurden dann endlich die Geschenke geöffnet.“ Dazu standen alle ganz früh auf und beschenkten sich gegenseitig: „Allen haben meine Geschenke gefallen und sogar ich habe Geschenke bekommen“, freut sich Nils. „Das hatte ich gar nicht erwartet.“ Genau wie zu Thanksgiving gab es bei den Gast-Großeltern wieder einen großen Truthahn – dazu kamen Nils’ Gastonkel und -Tante und deren Söhne Garrett und Griffin. Nach dem gemeinsamen Essen setzten sich alle ums Feuer und sangen Weihnachtslieder, danach wurde die andere Großmutter besucht. „Am Abend waren wir dann alle richtig müde“, erzählt Nils. „Am 26. haben wir dann nur ausgeruht nach all dem Schlemmen und Feiern.“

 

Für Nithusha aus Mülheim an der Ruhr hatte das Weihnachtsfest zwei Seiten. Sie lebt seit Sommer 2016 in Claresholm (Livingstone Range), einer Kleinstadt in Alberta, die rund eine Stunde von Calgary entfernt liegt. Noch bis Anfang Februar ist die 17-Jährige dort und genießt die Zeit ihres Auslandssemesters mit Breidenbach Education

 

„Ich hatte eigentlich erwartet, dass Weihnachten genauso wie in Deutschland ablaufen wird“, erzählt sie. „Doch es war ganz schön anders: Los ging die Weihnachtsstimmung damit, dass es am 23. Dezember zu schneien begann, schon Tage vorher sind wir auch singend durch die Straßen gezogen, um die Menschen in Weihnachtsstimmung zu versetzen.“ Anders als in Deutschland wurde am 24. Dezember nichts Besonderes unternommen: „Es war ein ganz normaler Tag, wir haben nur unsere letzten Vorbereitungen für den nächsten Tag gemacht, denn der ist in Kanada der ganz besondere Weihnachtstag.“ Am nächsten Morgen weckten Nithusha und ihre Gastgeschwister die Eltern, denn über Nacht war ja schließlich „Santa“ zu Besuch gewesen. „Wir haben alle gemeinsam unsere Geschenke geöffnet und sind dann in die Kirche gegangen – um neun Uhr morgens“, erklärt Nithusha. „Das Weihnachtsessen war ein großer Truthahn, genau wie zu Thanksgiving, den haben wir gemeinsam im Haus der Großmutter gegessen. Dort gab es auch noch mehr Geschenke, es war ein bisschen wie beim Wichteln in Deutschland.“ Am Abend ging es für alle früh ins Bett, denn am nächsten Tag wartete eine große Aufgabe auf sie: Es war Zeit, auch Anderen eine Freude zu machen. 

„Wir haben am Morgen des 26. Dezember Essen für Obdachlose ausgegeben – ich muss sagen, das war für mich der beste und schönste Teil von Weihnachten“, erinnert sich Nithusha. „Es war einfach toll wie dankbar und glücklich alle waren. Das ist eine klasse Tradition.“

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Outdoor-Abenteuer in British Columbia

Emma freut sich auf das Earthquest-Programm

Für 10 Monate tauscht die 16-jährige Emma ihr Zuhause in Stuttgart mit einem in Kanada – genauer gesagt in Coldstream, British Columbia. Coldstream liegt im Okanagan Valley im Südosten von Vernon, direkt am Kalamalka Lake. Gemeinsam mit den Experten von Breidenbach Education hat sich Emma auch die Schule für ihren Austausch ausgesucht. Das erste Semester ihres Auslandsjahres verbringt sie an der Kalamalka Secondary School in Coldstream – direkt am Ufer des Sees. Die Schule – sie wird von allen ‚Kal’ genannt – hat nur 750 Schüler und bietet ein umfangreiches Angebot an interessanten Kursen und einen breiten Wahlfachbereich mit Theaterproduktion und Band.

Emma fühlt sich sehr wohl bei ihrer Gastfamilie: „Meine Gasteltern Barbara und Neil unternehmen Ausflüge mit mir und bringen mich auch zur Schule“, erzählt die 16-Jährige. „Außerdem habe ich eine Gastschwester, Katelynn, und es gibt auch noch Natsumi unsere japanische Gastschwester – wir sind alle gleich alt, das ist toll.“ Gastvater Neil arbeitet als Mechaniker bei Ford, Barbara ist zuhause.
„Meine Gastschwester Katelynn geht auf die Charles Bloom Secondary School in Lumby und Natsumi geht mit mir auf die ‚Kal’“, erzählt Emma. „Die Schule hier ist recht einfach und die meisten Lehrer sind sehr nett und lustig. Es macht großen Spaß.“

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Skivergnügen in Whistler und eine kleine Enttäuschung beim Basketball

Janina zur Weihnachtszeit in Nanaimo

Eigentlich fährt Janina immer zu Ostern Ski, dann ist es fast schon ein bisschen Frühling und die Temperaturen angenehm. Nicht so in diesem Jahr: Mit Freunden fuhr die 18-Jährige für zwei Tage von Nanaimo nach Whistler zum Skifahren. „Dort waren es immer so um die 10 bis 15 Grad minus“, berichtet Janina. „Es war wirklich kalt, vor allem natürlich beim Skifahren. Aber wir haben es alle sehr genossen. Es gab viel Schnee und wir sind alle viel gefahren und haben ein gutes Tempo vorgelegt.“

 

Whistler ist in den spektakulären Coast Mountains gelegen und bietet Ski- und Snowboardfahrern eine tolle Kulisse für ihr Hobby. Zwei majestätische Berge und das Whistler Village ließen es Janina und ihren Freunden an nichts fehlen. Sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Skifahrer bietet Whistler perfekte Bedingungen. Das absolute „Winter-Wonderland“ erwartete die Gruppe: „Es war mega schön“, berichtet die 18-Jährige. „Es ist ein riesiges Skigebiet, ich habe sicher nicht alles gesehen. Am liebsten wären wir alle noch länger geblieben, um die Pisten weiter zu erkunden.“ 

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Teresa im Winterspaß

Schnee in Vernon – auf zum Silver Star

Kanada ist das perfekte Land für Ski-Fans – im ganzen Land gibt es zahlreiche Ski-Resorts. Vor allem in Alberta, British Columbia, Neufundland und Quebec kann man sehr gut Ski oder Snowboard fahren, Schlitten fahren, Heli- oder Cat-Skiing buchen.

Wer zum ersten Mal in Kanada Ski fährt, ist meist überwältigt von den guten Schneeverhältnissen, die in manchen Skiorten sogar von November bis Mai herrschen. Außerdem sind die Skigebiete weitläufig, lange Schlangen an den Skiliften gibt es kaum. 

Wochenlang hat sich Teresa schon auf ihre ersten Ski-Schwünge in Kanadas Tiefschnee gefreut. Und nun war es soweit, die 16-Jährige, die ihr Auslandsjahr in Vernon (British Columbia) verbringt, konnte sich bei sonnigen minus 14 Grad Celsius endlich auf die Bretter schwingen. „Skifahren hier ist der absolute Hammer“, berichtet sie. „Von unserem Haus bin ich in 20 Minuten auf dem Berg, meine Gasteltern bringen mich immer hin und holen mich wieder ab. Das ist mega nice.“ Silver Star heißt das Skiresort mit seinen 131 Pisten, das in der Nähe des Okanagan Sees liegt. Der Gipfel des Gebiets liegt zwar bei nur 1915 Metern, trotzdem gilt der Ort von November bis April als schneesicher. 

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Internationale Tänze und Schule, die Spaß macht

Lena genießt ihre Zeit in New Brunswick

Aus Mettmann nahe Düsseldorf ging es für die 18-jährige Lena im September nach Edmundston in Kanada. Edmundston ist eine französisch-sprachige Stadt mit rund 20.000 Einwohnern und liegt in der Provinz New Brunswick (frz. Nouveau-Brunswick). Die Stadt liegt direkt an der Grenze zu den USA und ist nur 12 Kilometer von der Grenze zu Quebec entfernt. 

 

Lena hat im Sommer ihr Abitur bestanden und lebt nun bei ihren Gasteltern Lisa und Justin sowie deren einjähriger Tochter Alexanne. Doch die Familie ist eigentlich viel größer: „Jedes zweite Wochenende kommen noch die 12-jährige Claudie und die 13-jährige Daphnée dazu, das sind die Kinder meines Gastvaters aus einer früheren Beziehung“, erzählt Lena. 

New Brunswick
Lena und ihre Gastfamilie in Edmundston (Nouveau-Brunswick)

„Außerdem hat Justin noch einen sechsjährigen Sohn namens Vincent, den ich aber erst einmal getroffen habe.“ Und es gibt noch mehr Verwandtschaft, selten gibt es ein Wochenende ohne Besuch von Tanten, Onkels, Cousins, Cousinen oder Großeltern. „Dadurch ist immer was los“, lacht Lena. „Ich habe mich gut eingelebt und freue mich jedes Mal, wenn wir gemeinsam etwas unternehmen – ob es nun ein Spaziergang im Wald oder ein Kurztrip nach Québec ist.“ 

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