Zurück im Internat

Celia lernt das Leben in einer Gastfamilie kennen

Viele Austauschschüler müssen sich entscheiden: Wollen sie in einer Gastfamilie leben oder gehen sie in ein Internat. Die 16-jährige Celia kann während ihres Aufenthalts in Kanada beides erleben. Nachdem sie nun schon über zwei Monate an der Queen Margaret’s School in Duncan auf Vancouver Island (British Columbia) lebt und lernt, ist sie in den Frühlingsferien für zwei Wochen zu einer Gastfamilie gezogen. Schon im Vorfeld war die Schülerin aus Schwerin gespannt auf die Abwechslung zum Leben mit ihren Mitschülerinnen. „Ich kannte meine Gastmutter schon vorher“, erzählt sie. „Es war eine meiner Housemums im Internat. Sie kommt aus Bolivien, ihr Mann aus England – er ist aber in Kanada aufgewachsen. Beide sind sehr nett und ich habe mich echt wohl bei ihnen gefühlt.“

 

Gemeinsam mit einer Schülerin aus Vietnam verbrachte sie die zwei Ferienwochen bei der Familie. „Wir haben viele schöne Sachen erlebt“, berichtet Celia. „Wir haben die Gegend erkundet und sind mit der Fähre nach Vancouver gefahren. Dort waren wir auch in einer großen Shoppingmall.“ Außerdem besuchte die 16-Jährige gemeinsam mit der Gastfamilie eine deutsche Familie auf deren Farm. Das war genau das Richtige für Tierliebhaberin Celia. Denn auch während ihres Aufenthalts außerhalb des Internats verbrachte sie viele Tage im Reitstall bei „ihren“ Pferden.

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Ein Traum wird wahr

Teresa macht einen Ausflug nach Alberta und fährt Hundeschlitten

Schon wieder sind für Teresa einige Wochen mehr in Vernon in der kanadischen Provinz British Columbia vergangen und die 16-Jährige hat wieder viel zu berichten. Während ihres Highschool-Jahres in Kanada gleicht kaum ein Tag dem nächsten. „Vor drei Wochen hat mich eine Freundin aus Deutschland besucht“, erzählt sie. „Gemeinsam mit ihrer Schwester ist sie nach Vancouver geflogen und dann sind sie mit dem Auto nach Vernon gekommen.“ Dieser Besuch aus der Heimat war etwas ganz Besonderes für Teresa, auch weil die beiden bei ihrer Gastfamilie übernachten durften. Gemeinsam mit den Schwestern kochte sie für ihre Gastfamilie typisch schwäbische Käsespätzle – die Besucherinnen hatten extra dafür einen Spätzlehobel mitgebracht. „Das war echt lecker und total schön“, erinnert sich Teresa. „Meine Freundin war dann sogar einen Tag in der Schule dabei, das war echt ein tolles Erlebnis für uns beide.“ 

 

Außerdem zeigte Teresa den Freundinnen aus der Heimat das Skigebiet „Silver Star“ und die ganze Umgebung. Zum Abschied ging es für alle nach Kelowna, was eine dreiviertel Stunde von Vernon entfernt liegt. „Dort waren wir zuerst spazieren und danach beim Bowlen“, erzählt Teresa. „Das war richtig cool. Ich habe den Abend sehr genossen, wir haben viele Neuigkeiten ausgetauscht und es war toll mit jemandem aus der Heimat zusammen zu sein – auch wenn ich ja überhaupt kein Heimweh habe oder so. Aber es war eben trotzdem etwas Besonderes.“

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Neuigkeiten aus Alberta

Julia hat einen kleinen Unfall und entdeckt ihr Faible für Basketball

Schon über einen Monat lebt die 16-Jährige Julia auf einer Ranch in der kanadischen Provinz Alberta. Lundbreck liegt in der Region Southern Alberta und damit mitten der Prärie, am Rande der Rocky Mountains. Auch Julia sieht rund um sich Felder und Wiesen, soweit das Auge reicht. 

 

Das Leben auf der Ranch ist für Julia immer noch aufregend und kein Tag gleicht dem anderen, wobei es natürlich auch kleine Routine-Aufgaben gibt. „Morgens geht mein Gastbruder Mathias immer gleich raus zu den Kühen“, erklärt sie. „Wir haben das unter uns aufgeteilt – abends sind dann Sophie und ich dran, die Rinder zu füttern.“ Neben der Familie arbeiten auch noch weitere Menschen mit auf der Ranch. Auch beide Großeltern und eine weitere Familie leben dort. Immer wieder kommen auch Arbeiter aus verschiedenen Ländern, um mitzuhelfen. Wenn ein neues Kalb geboren wird, müssen die Arbeiter alles stehen und liegen lassen und raus aufs Feld. Dort wird das junge Tier eingefangen, gewogen und bekommt ein Clip ins Ohr. Julia freut sich schon, wenn sie mit der Zeit noch mehr in den Farmalltag integriert wird. 

 

Von ihren Schultagen ist Julia weiter begeistert. „Die Lehrer sind alle supernett und wir haben einen lockeren Umgang miteinander“, schwärmt sie. „Mit einem Lehrer sind wir gemeinsam im Internet gesurft und haben auf Ebay Kommentare geschrieben. Das war alles Teil des Social-Unterrichts. Ein anderer Lehrer hat einfach vor uns allen begonnen, Karaoke zu singen.“ Da ihre Mitschüler sehr offen und sympathisch sind, hat Julia gleich am Anfang Kontakt zu den anderen gefunden. „Alle waren so freundlich, sie haben mir die Schule gleich dreimal gezeigt. Bald kannte ich mich richtig gut aus.“

 

Morgens um sieben beginnt ihr Schultag, der Schulbus fährt kurz vor acht an der Ranch ab – um 8.35 Uhr beginnt dann die Schule. „Vormittags habe ich immer bis 12 Uhr Unterricht: Social (Sozialkunde), Mathe, Science (ein Mix aus Naturwissenschaften) und Language Arts (Englisch)“, erklärt sie. „Montags und Mittwochs habe ich auch Nachmittags Unterricht: Language Arts, Sport, Französisch und Health (Gesund durch den Alltag).“ 

 

Dienstags, Donnerstags und Freitags geht es für Julia weiterhin sportlich zu, denn dann steht die beliebte Ski-Academy auf dem Programm. „Wir fahren dann immer alle gemeinsam zum Skiberg – das dauert etwa 40 Minuten“, erklärt sie. „Wir fahren in drei Gruppen: Die Freestyler, die Racer und eine Gruppe, die All Mountain fährt.“ Julia fährt in der Race-Gruppe, es geht also immer schnell zu. Bei der Einteilung der Gruppen hat sich Julia zuerst gar nicht für „Race“ interessiert, doch nun genießt sie es in schnellen Schwüngen den Berg hinabzuschießen. „Das hat mich echt gewundert, ich dachte nicht, dass das etwas für mich ist“, sagt sie. „Aber es ist jetzt einfach nur klasse.“ So hat Julia gleich eine wichtige Erfahrung gemacht: Auch wenn es nicht ganz so läuft, wie man es sich im Vorfeld vorstellt, kann etwas Gutes daraus werden.

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Plädoyer für ein Highschool Programm in Kanada

Janina rekapituliert ihre Zeit auf Vancouver Island

Janina auf Vancouver Island
Janina wird die unbeschwerte Zeit und die neuen Freunde in Kanada vermissen

Während die neuen Austauschschüler von Breidenbach Education gerade ihre ersten Wochen in Kanada genießen, ist die 18-jährige Janina wieder zuhause angekommen. „Ich wollte eigentlich verlängern“, erinnert sie sich an ihre letzten Tage in Nanaimo (BC). „Wollte die Gegend erkunden, ohne in die Schule zu müssen, aber ich habe mich dann dagegen entschieden. Ich will ja auch studieren und muss mich entscheiden, was ich mache.“

Letztlich hat sich Janina also entschieden, zurück nach Hause zu fliegen. „Ich fand es schöner, mit allen anderen zurückzufliegen, die ich da kennengelernt habe“, erklärt sie. „Ich wollte nicht einen großen Abschied mit allen machen und dann drei Wochen später alleine heim.“ In Janinas Straße in Nanaimo lebte ein anderes deutsches Mädchen, die für die 18-Jährige zu einer engen Freundin wurde. Auch sie flog nach Deutschland zurück und da schloss sich Janina an. „Es war einfach ein schöner Abschluss“, erinnert sie sich. „Ich bin froh, dass ich es so gemacht habe.“ 

 

Nach der langen Zeit ohne große Gedanken an die Zukunft trifft Janina in Deutschland jetzt viele Entscheidungen, die ihr Leben weiter beeinflussen werden. „Aus Kanada heraus konnte ich mich überhaupt nicht entscheiden, was ich studieren möchte – ich kam einfach zu keiner Entscheidung“, erklärt sie. „Wahrscheinlich lag es auch daran, dass ich nicht wirklich mit meinen Eltern darüber reden konnte – das ist zuhause natürlich alles einfacher.“ Trotzdem hatte sich Janina schon von Vancouver Island aus für Unis beworben. 

 

Zuhause erzählt Janina ihren Freunden und der Familie von der tollen Zeit und zeigt viele Fotos ihrer Erlebnisse. „Dort war die Umgebung völlig normal für mich“, lacht sie. „Aber wenn ich nun wieder hier in Deutschland bin und die Fotos betrachte, wird mir erst bewusst in was für einer wunderschönen Natur ich leben durfte. Das war wirklich außergewöhnlich.“ Doch auch zuhause ist es schön: Janina zieht mit ihren Freunden um die Häuser und genießt es endlich wieder „richtiges“ Brot beim Bäcker zu bekommen. Schon kurz nach der Ankunft zuhause ging es für die 18-Jährige wieder los – spontan verlebte sie mit Freunden ein Wochenende in Prag. „Das war krass. Ein richtiges Kontrastprogramm zu Kanada“, findet Janina. „Prag ist ja so alt – lebendige Geschichte. Als ich den Kanadiern ein Bild geschickt habe, waren sie total begeistert. Dort gibt es ja nicht so alte Städte.“

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Ankunft im Reit-Internat

Celia ist begeistert von ihrer Schule auf Vancouver Island

Seit einem Monat lebt die 16-jährige Celia nun für ihr Auslandssemester an der Queen Margaret's Schooleinem Reitinternat im Cowichan Valley auf Vancouver Island. „Meine Eltern und meine Oma sind zum Abschied mit zum Flughafen gekommen“, erinnert sie sich. „Und es war schon irgendwie komisch, zu gehen – gerade weil ich alleine geflogen bin, war es vielleicht etwas schwieriger als wenn mehrere Gastschüler zusammen aufbrechen.“ Doch kurz vor dem Abflug ist Celia sowieso so aufgeregt und hat so viele Dinge im Kopf, dass sie überhaupt nicht realisiert hatte, dass nun der Augenblick gekommen war. „Es hatte sicher auch sein Gutes – ich war von vornherein auf mich selbst gestellt, das war nicht schlecht, ich habe viel draus gelernt.“

 

Der erste Stopp war für Celia schon in Frankfurt und schon dort konnte sie ihre Freiheit genießen: „Endlich hatte ich mal wieder Zeit, um runterzukommen. Vor der Abreise war noch so viel zu tun“, erklärt die 16-Jährige. „Dann habe ich erstmal lange mit einer Verwandten gesprochen, das hat viel geholfen. Erstens bin ich dann nicht in Langeweile verfallen und zweitens konnte ich mir auch keinen so großen Kopf über das machen, was vor mir lag.“ Insgesamt ist Celia 25 Stunden unterwegs, sie ist sehr erschöpft, als sie in Kanada ankommt – von ihrem ersten Tag bekommt sie nicht wirklich viel mit. „Ich weiß nicht viel mehr als dass alle wirklich total nett waren. Ich war sowas von komplett fertig“, lacht sie. „Generell habe ich mir sowieso vorher nicht so viele Gedanken gemacht, was passieren wird.“

 

Als Celia nach einer Stunde Fahrt von Victoria aus in Duncan ankommt, ist es relativ warm. „Das hat mich überrascht“, erklärt sie. „Und der Flughafen war so klein, dass wir keine große Zollkontrolle hatten, wir haben unser Gepäck geschnappt und sind raus.“ Im Internat wird Celia toll aufgenommen. „Alle waren total nett“, erinnert sie sich. „Sie haben sich gleich um mich gekümmert und mir wurde eine Schülerin zugeteilt, die mich die ersten Tage begleitet hat. Das war wirklich hilfreich, immer eine Ansprechpartnerin zu haben.“ 

Celias teilt das Zimmer mit einem anderen Mädchen, das aber die Frühlingsferien über in Frankreich ist. „Ich bin sehr gespannt, wie sie ist. Sie soll nett und lustig sein“, sagt Celia. „Doch auch jetzt bin ich schon total ins Internatsleben eingebunden. Ich hätte nicht gedacht, dass sie es einem schwermachen, aber dass es so toll ist und alle so lieb, das hatte ich auch nicht erwartet.“ Das Leben im Internat war für Celia eine Umstellung: Gemeinsam mit den anderen Schülerinnen der unteren Klassen wäscht sie sich im Gemeinschaftsbad, während die älteren Schülerinnen sich ein Bad auf dem Zimmer teilen. „Das war am Anfang natürlich ungewohnt und merkwürdig“, erklärt sie. „Aber man gewöhnt sich daran. In den ersten Tagen gab es vieles, das ich erst einmal kennenlernen musste.“ Ansonsten ist das Leben im Internat locker – mit wenigen Ausnahmen: „Es gibt eben einige Regeln, an die man sich halten muss“, erklärt Celia. „Ansonsten gibt es strenge Konsequenzen.“ 

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Tolle Geschwister, viele Tiere und haufenweise Schnee

Julias Ankunft in Alberta

Bevor es für Julia nach Kanada losging, hat die Stuttgarterin kräftig mit ihren Freunden gefeiert. Eine Kombination aus Abschieds- und Geburtstagsfeier, denn kurz vor ihrem Abflug feiert die 16-Jährige ihren Geburtstag. „Wir waren alle gemeinsam Lasertag spielen“, freut sich Julia. „Danach haben wir noch zusammengesessen und Spiele gespielt – es war echt lustig.“ Mit ihrer Familie war Julia noch einmal gemeinsam bei ihrem Lieblings-Asia-Restaurant essen, bevor ihre Eltern sie zum Flughafen gebracht hatten. 

 

„Dort habe ich Julian und Gloria getroffen, die beiden sind ebenfalls Gastschüler in Kanada und sind mit mir im selben Flugzeug gereist“, erinnert sich Julia. „Dadurch war der Abschied nicht allzu schwer. Außerdem war es ja nicht meine erste Reise ins Ausland.“ Vor allem der Weg durch die Absperrungen wäre ihr aber schon schwergefallen, wenn sie nicht mit den anderen beiden Austauschschülern zusammen gewesen wäre. „Denn dieser Augenblick ist der schwierigste, wenn man durch diesen Bereich geht und weiß, dass man erstmal nicht mehr zurück kann.“

 

Vor lauter Aufregung konnte Julia den ganzen Flug über nicht schlafen. In Kanada angekommen, werden Gloria und Julia ganz genau von den Behörden überprüft. Während Julian schnell zu seiner Gastfamilie kommt, sitzen die beiden Mädchen zwei Stunden am Flughafen fest. „Weil Julian nicht wusste wo wir waren, haben er und seine Familie nach uns gesucht“, erinnert sich Julia. „Irgendwann kam jemand in unseren Raum und wir durften gehen.“ Nach diesem holprigen Start waren Julia und die anderen erschöpft, im Auto zu ihrer Gastfamilie schläft Julia ein. Doch im neuen Zuhause – auf der riesigen Ranch in der kanadischen Prärie – geht es noch einmal rund: Die komplette Familie ist zusammengekommen, um die deutsche Austauschschülerin willkommen zu heißen. „Die Familie ist viel größer als meine daheim“, erzählt Julia. „Alle gemeinsam haben wir dann gegessen – danach bin ich gleich ins Bett gefallen.“

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Von der deutschen Großstadt ins kanadische Dorf

Simona freut sich auf ihr Auslandssemester in Ontario

Fremdsprachen perfektionieren, Abenteuer erleben, selbstbewusster werden – schon während der Schulzeit einige Monate im Ausland zu verbringen, ist für viele Jugendliche ein großer Traum. So war es auch für Simona aus Stuttgart. Die 16-Jährige war schon immer fasziniert von der Natur Kanadas und wollte mehr über die Kultur und die Menschen des Landes erfahren. „Ich habe gehört, dass die Kanadier unglaublich nette Menschen sein sollen“, schwärmt Simona. „Bekannte von mir waren auch für ein Auslandsjahr dort und haben nur Tolles erzählt – da habe ich mich dann auch dafür entschieden. Das wird bestimmt klasse.“

 

Das Ziel Kanada war für Simona früh klar, bei der Schulwahl stand ihr dann das Team von Breidenbach Education zur Seite. „Ich habe Herrn Woehrle und sein Team auf der Jugendbildungsmesse getroffen“, erinnert sie sich. „Da haben sie mich sehr gut beraten und ich habe zum ersten Mal die verschiedenen Programme kennengelernt.“ Danach ging es für Simona zu einem Termin im Stuttgarter Hauptquartier von Breidenbach Education. „Zuerst habe ich mich auf verschiedene Regionen beschränkt, dann auf drei bis vier Schulen und zu guter Letzt habe ich dann ‚meine’ Schule gefunden“, erklärt Simona. „Gerade während der Entscheidungsphase war es Gold wert, dass ich bei Fragen immer Frau Schwab von Breidenbach Education anrufen konnte – damit habe ich mich einfach sicherer gefühlt.“  Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern holte sich Simona dann noch jede Menge Informationen über Land und Leute, Gepflogenheiten und nützliche Tipps beim gemeinsamen Vorbereitungstreffen

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Erste Abschiede und große Pläne

Teresa hat das große Los gezogen

Nun hat Teresa schon fünf Monate ihres Auslandsjahres in Vernon (British Columbia) verbracht. Die 16-Jährige aus Memmingen war von Anfang an zufrieden mit ihrer Wahl: Sie genießt die Stadt und die Umgebung und fühlt sich in ihrer Gastfamilie pudelwohl. Gemeinsam mit Gastschwester Chantal und den Gasteltern Daniel und Jenny erlebt sie gerade einen richtig strengen kanadischen Winter, zweistellige Minusgrade sind an der Tagesordnung. 

 

Der Winter in Vernon ist in diesem Jahr besonders stark. „Es war schon ewig nicht mehr so kalt“, erzählt Teresa. „Der Kalamalka Lake ist zugefroren und die Leute hier erzählen, dass das das letzte Mal vor 30 Jahren passiert ist. Es ist wie ein kleines Wunder.“ Diesen Glücksfall nutzen die 16-Jährige und ihre Freunde und fahren Schlittschuh auf dem gefrorenen See. „Mir geht es also weiterhin sehr gut“, lacht Teresa. „Ich habe es einfach gut getroffen, meine Gastfamilie ist perfekt.“ So durfte sie nun auch ihre zweite Gastschwester kennenlernen, sie lebt in Victoria und war zu Besuch bei den Eltern. Alle zusammen übernachteten im Silverstar Skigebiet, fuhren Langlauf-Ski und genossen heiße Bäder. Überhaupt gefällt Teresa das Skigebiet weiterhin gut. „Es ist einfach mega. Sooft ich kann, fahre ich Ski“, erklärt sie. „Die komplette Landschaft ist einfach wunderschön und ich habe alles was ich möchte.“

 

Auch wenn sie selbst noch ein halbes Jahr bleibt, hat Teresa nun den ersten Abschied erlebt. Nele war ebenfalls für ein Auslandsjahr in Kanada und besuchte eine andere Schule in Vernon, doch Teresa und sie waren gute Freundinnen. „Ich habe sie schon länger gekannt, aber richtig gut kennengelernt habe ich sie dann beim Skifahren“, erzählt Teresa. „Mit ihr hatte ich jemanden, zu dem ich gehen konnte, wenn ich Fragen hatte. Sie war zwei Jahre älter als ich und wusste einfach jede Menge mehr.“ Nele war für ein halbes Jahr in Kanada und hatte den gleichen Freundeskreis wie Teresa – irgendwann verbrachten die beiden dann immer mehr Zeit zusammen: Kaffeetrinken, einkaufen gehen, Skifahren. 

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Celias Pferde-Träume werden in Kanada wahr

Fünf Monate Reit-Internat auf Vancouver Island

Auch in Kanada wird Celia weiterhin Dressurreiten
Auch in Kanada wird Celia weiterhin Dressurreiten

Bald ist es soweit – Celia fliegt nach Kanada und wird dort fünf Monate verbringen. Die 16-Jährige aus Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern wird in einem Internat leben: „Ich hatte eine große Auswahl an Alternativen“, erinnert sich Celia. „Doch Herr Woehrle von Breidenbach Education hat mir damals den Katalog in die Hand gedrückt und ich habe ihn aufgeschlagen und da war die Queen Margaret’s School – das war dann irgendwie wie ein bisschen Schicksal, ein gutes Schicksal!“

 

Die Queen Margaret’s School liegt in Duncan auf Vancouver Island. Duncan ist eine Kleinstadt zwischen Victoria und Nanaimo, hat knapp 5000 Einwohner und ein besonders mildes Klima. Das Internat bietet seinen Schülern jede Menge besonderer Möglichkeiten. Celia wird dort ein ganz spezielles Programm besuchen: Beim Equestrian-Programm wird Celia Reitunterricht in ihren Schulalltag integrieren. Während kanadische Schüler ihre eigenen Pferde mitbringen können, darf Celia eines der vielen schuleigenen Pferde reiten. Mehrmals die Woche wird sie mit anderen Schülerinnen trainieren. 

„Auch in Deutschland bin ich Dressurreiterin“, erzählt die 16-Jährige. „Deshalb finde ich es toll, dass das Reiten auch bei meinem Auslandsaufenthalt in Kanada eine so große Rolle spielt.“ Die Mitarbeiter von Breidenbach Education haben Celia bei ihrer Auswahl und der Durchsetzung ihres Schulwunsches tatkräftig unterstützt. „Sie haben mir auf jeden Fall sehr bei der Entscheidung geholfen, die Beratung war super“, erinnert sich Celia. „Frau Schwab hat mir tausende Dokumente geschickt und war immer erreichbar, das hat mir sehr geholfen.“ 

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Ein „Abstecher“ in die Sonne

Anna fliegt von Guelph nach Kuba

Die 16-jährige Anna aus der Nähe von Stuttgart verbringt ein halbes Schuljahr im kanadischen Guelph in Ontario. Hier lebt sie mit ihrer Gastfamilie und hat schon viele Ausflüge – zum Beispiel zu den Niagarafällen – unternommen. Der Winter in Kanada ist oft ziemlich kalt und auch wenn Anna ihre neue Heimat Guelph ins Herz geschlossen hat, freut sie sich darauf, für kurze Zeit in die Wärme zu kommen. Als besonderes Ereignis ist nämlich eine Kurzreise nach Kuba geplant. Gemeinsam mit ihren Gastschwester, den Gasteltern und einem Bekannten geht es mitten in der Nacht ab zum Flughafen in Toronto. Von dort geht der Flieger nach Varadero, Kuba. Der Flughafen der Halbinsel liegt Kanada am nächsten und ist der Zutritt in ein karibisches Paradies: Flugzeit: 3 ½ Stunden. 

Angekommen auf Kuba weht Anna eine warme Brise um die Nase. Die Gruppe wird mit dem Bus zum Hotel gebracht, das sich ebenfalls in Varadero befindet. Die Halbinsel an der Nordküste ist das beliebteste Reiseziel Kubas. Schon der berühmte Gangsterboss Al Capone ließ hier die Seele baumeln. „Kuba ist sehr schön. Die Strände sind weiß, dass Wasser ist türkis und kristallklar und überall sind Palmen“, schwärmt Anna. Früher dienten die Höhlen der Halbinsel als Unterschlupf für Piraten, heute ist der Strand von Touristen bevölkert. 

 

Mit dem Bus erkunden Anna und ihre Gastfamilie die Gegend. Alte Haziendas und Sommervillen prägen die Landschaft, außerdem kann man in Varadero immer wieder die unverkennbare kubanische Musik hören, die man aus dem Film Buena Vista Social Club kennt. Neben den kulturellen Erlebnissen genießen Anna und ihre Gastschwester vor allem den Strand und das Planschen im Wasser. „Unser Hotel war auch sehr schön“, berichtet die 16-Jährige. „Jeden Tag gab es Programm und abends tolle Shows.“

 

Gute zwei Stunden entfernt von Varadero liegt Kubas Hauptstadt Havanna. „Havanna war wie alle Städte ein bisschen heruntergekommen“, berichtet Anna. „Überall fahren alte Autos rum – sogar Kutschen gibt es noch. Sowohl der alte als auch der neue Teil der Stadt haben mir echt super gefallen.“ Wegen diesem sozialistischen Charme, für den Kuba so bekannt ist, besuchen jährlich viele Touristen Havanna und die anderen Städte. Koloniale Prachtbauten und alte Straßenkreuzer sind einmalige Foto-Motive. Erst 2014 beendete US-Präsident Obama die „Eiszeit“ zwischen Kuba und den USA, seitdem kommen viele Urlauber auf die Insel und das Bild des Landes ändert sich. 

Nach der aufregenden Zeit in Havanna erlebte Anna noch ein weiteres Highlight ihres Kuba-Aufenthaltes: Gemeinsam mit ihrer Gastfamilie machte die 16-Jährige eine Katamaran-Tour. Die Schiffe mit zwei Rümpfen sind sehr breit und stabil und liegen gut auf dem Wasser. „Schon früh am Morgen ging es mit dem Katamaran raus aufs Meer“, berichtet Anna. „Dort sind wir mit Delfinen geschwommen und haben an einem kleinen Riff geschnorchelt.“ Danach besucht die Gruppe eine Insel, bevor es für alle wieder zurück an Land geht. 

 

Während ihrer Woche auf Kuba genoss Anna die warmen Temperaturen: „Es hatte fast durchgehend 35 Grad” schwärmt sie. „Als wir nach dem Heimflug mitten in der Nacht in Toronto ankamen, war es dort extrem kalt: Minus 12 Grad und alles war verschneit. Das war natürlich schon eine mega Umstellung.” Bald wartet die nächste Umstellung auf Anna – ihre Zeit in Kanada ist schon fast vorbei und sie wird ihre Familie und Freunde wiedersehen. Doch bis dahin wird sie sicher noch einige wunderschöne Tage in Guelph verbringen. 

 

Was die anderen Gastschüler machen und wer demnächst als „Neuling” nach Kanada kommt, lest ihr bald hier auf dem Blog. 

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Auf in die Prärie

Julia lebt fünf Monate auf einer Farm in Alberta - und besucht eine Ski Akademie

Mit Auslandsaufenthalten hat Julia schon Erfahrung – immerhin war sie schon zweimal in England. „Das war aber immer nur ganz kurz“, erzählt die Stuttgarterin. „Diesmal wird das was ganz anderes.“ Denn Ende Januar geht es für die 15-Jährige nach Kanada – genauer gesagt nach Lundbreck in Alberta. Dort wird sie fünf Monate auf einer Farm leben.

 

Alberta ist die westlichste der drei Prärieprovinzen, dazu zählen außerdem Saskatchewan und Manitoba. In dem großen Gebiet, das gemeinsam mit British Columbia als „West-Kanada“ bezeichnet wird, wird viel Landwirtschaft betrieben: Getreidebau und Rinderherden prägen das Landschaftsbild. Das war auch einer der Gründe, weshalb Julia sich für Alberta entschieden hatte. „Für mich ist das Naturbild am wichtigsten“, erklärt sie. „Täler, Berge, Wälder, Felder... Und am besten kaum Touristen – da sind schon mal alle Küstenbereiche weggefallen.“ Außerdem wollte die 15-Jährige in eine rein englischsprachige Region Kanadas.

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Heimweh ist ein Fremdwort

Anna genießt ihre Zeit in Guelph

Die 16-jährige Anna lebt mit ihrer Familie in Nufringen im Großraum Stuttgart und verbringt nun seit September ein halbes Jahr in Kanada – genauer in Guelph (Ontario). Noch bis Februar besucht Anna dort das Centennial Collegiate Vocational Institue (kurz CCVI) im Süden von Guelph. Die Schule hat rund 1.600 Schüler in den Klassenstufen 9 bis 12 und Anna ist dort eine der ca. hundert internationalen Schüler aus der ganzen Welt.

 

„Ich konnte eigentlich bis ich wirklich in Kanada angekommen war nicht glauben, dass ich jetzt ein halbes Jahr von meiner Familie und meinen Freunden weg bin“, erinnert sich Anna an ihre erste Zeit. „Zum Glück haben die Gastschüler aus dem ganzen Schuldistrikt die erste Woche zusammen verbracht.“ Nach zwei Tagen Vorbereitung ging es dabei für alle Internationals in ein Outdoor-Camp. „Es war mitten im Nirgendwo“, erinnert sich Anna. „Dort haben wir dann verschiedene Wassersportarten gemacht, sind klettert, haben Gemeinschaftsspiele gespielt oder einfach nur den Abend am Lagerfeuer verbracht.“

 

An Annas Schule gibt es viele Gastschüler aus China, so war am Willkommens-Wochenende dann auch Chinesisch die am meisten gesprochene Sprache.  „Es sind so viele chinesische Schüler, dass sie sogar eine eigene Übersetzerin haben“, weiß Anna „Außerdem haben wir alle einen Lehrer an der Schule, der nur für die internationalen Schüler da ist.“

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Vielfältige Möglichkeiten für Kunstbegeisterte

Tabea schwärmt vom Unterricht an ihrer Schule in Abbotsford

Kunst war schon immer ihre Leidenschaft – die 15-Jährige Tabea verbringt ihr Auslandsjahr in Abbotsford (British Columbia) und hat an ihrer Schule, der W. J. Mouat Secondary, deshalb vor allem verschiedene Kunst-Kurse gewählt. „Meine Mutter und Großmutter sind auch künstlerisch begabt“, erzählt sie. „Seit ich klein bin, habe ich viel gebastelt und gemalt.“

 

Vor zwei Jahren hat Tabea nun angefangen mehr ihre eigene Kunst zu machen: „Ich bastele weniger und zeichne viel, viel mehr“, erklärt sie. „Am liebsten mache ich Modezeichnungen und Porträts. Außerdem nähe ich total gerne.“ Der Fashion-Design-Kurs an ihrer Schule in Kanada war schon ausgebucht, so entdeckte sie die Keramik für sich – ein ganz neues Betätigungsfeld für ihre Kreativität. 


Beim Keramik-Kurs verwenden die Schüler verschiedene Techniken, um ihre Projekte zu gestalten, doch zuerst planen und entwerfen sie ihr Projekt. Gemeinsame Diskussionen über die Kunstwerke sollen helfen, kreative Lösungen für eventuelle Probleme bei der Arbeit zu finden. Und auch sonst bietet die Schule viele Möglichkeiten, Kreativität auszuleben – sei es musikalisch, künstlerisch oder auf der Bühne. 

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Merry Christmas in Kanada

Julia, Nils, Nithusha und Teresa erzählen von ihren Weihnachtstagen

Julia kommt aus der Nähe von Regensburg und wohnt seit den Sommerferien für ein Jahr in Barrie (Ontario). Die Stadt liegt am Lake Simcoe und hat eine wunderschöne Uferpromenade. In der Weihnachtszeit werden die Bäume entlang des Sees mit vielen verschiedenfarbigen Lichtern geschmückt. „Außerdem stehen dann auch viele Leuchtfiguren am Ufer“, erklärt Julia. „Das Ganze heißt Barrie Festival of Trees.“ Noch bis Silvester bleibt die Beleuchtung erhalten. Weihnachten verbrachte Julia mit ihrer kanadischen Gastfamilie und Onkels und Tanten aus der Region. Am Heiligen Abend gab es ein leckeres gemeinsames Abendessen und ein paar Geschenke“, erzählt Julia. 

 

Weihnachtslandschaft in Kanada British Columbia
Weihnachtszeit in Kanada - auch für unsere Austauschschüler eine wunderschöne Zeit

„Am nächsten Morgen waren meine Gastgeschwister schon so früh wach und konnten es nicht mehr erwarten, dass sie fast alle Geschenke ohne mich ausgepackt haben.“ Dieser Übermut endete für eines der Kinder im Krankenhaus: „In dem Chaos hat sich mein Gastbruder beim Spielen den Arm gebrochen“, erinnert sich Julia. „Trotzdem war es aber für uns alle ein tolles Weihnachtsfest mit vielen Geschenken.“

 

Auch Nils genoss sein Weihnachten in St. John's (Newfoundland) – die Stadt gilt als die älteste Nordamerikas. An einem sonnigen Heiligabend ging die gesamte Familie zum Schlittenfahren in den Park und danach zum Turkey-Dinner mit Onkels und Tanten, Großeltern, Brüdern und Schwestern. „Nachdem wir von Onkel Wally und Tante Rochell wieder zu Hause waren, kam sogar noch die Nachbarfamilie für ein paar Stunden vorbei, da war schon was los“, erzählt Nils begeistert. „Am nächsten Morgen wurden dann endlich die Geschenke geöffnet.“ Dazu standen alle ganz früh auf und beschenkten sich gegenseitig: „Allen haben meine Geschenke gefallen und sogar ich habe Geschenke bekommen“, freut sich Nils. „Das hatte ich gar nicht erwartet.“ Genau wie zu Thanksgiving gab es bei den Gast-Großeltern wieder einen großen Truthahn – dazu kamen Nils’ Gastonkel und -Tante und deren Söhne Garrett und Griffin. Nach dem gemeinsamen Essen setzten sich alle ums Feuer und sangen Weihnachtslieder, danach wurde die andere Großmutter besucht. „Am Abend waren wir dann alle richtig müde“, erzählt Nils. „Am 26. haben wir dann nur ausgeruht nach all dem Schlemmen und Feiern.“

 

Für Nithusha aus Mülheim an der Ruhr hatte das Weihnachtsfest zwei Seiten. Sie lebt seit Sommer 2016 in Claresholm (Livingstone Range), einer Kleinstadt in Alberta, die rund eine Stunde von Calgary entfernt liegt. Noch bis Anfang Februar ist die 17-Jährige dort und genießt die Zeit ihres Auslandssemesters mit Breidenbach Education

 

„Ich hatte eigentlich erwartet, dass Weihnachten genauso wie in Deutschland ablaufen wird“, erzählt sie. „Doch es war ganz schön anders: Los ging die Weihnachtsstimmung damit, dass es am 23. Dezember zu schneien begann, schon Tage vorher sind wir auch singend durch die Straßen gezogen, um die Menschen in Weihnachtsstimmung zu versetzen.“ Anders als in Deutschland wurde am 24. Dezember nichts Besonderes unternommen: „Es war ein ganz normaler Tag, wir haben nur unsere letzten Vorbereitungen für den nächsten Tag gemacht, denn der ist in Kanada der ganz besondere Weihnachtstag.“ Am nächsten Morgen weckten Nithusha und ihre Gastgeschwister die Eltern, denn über Nacht war ja schließlich „Santa“ zu Besuch gewesen. „Wir haben alle gemeinsam unsere Geschenke geöffnet und sind dann in die Kirche gegangen – um neun Uhr morgens“, erklärt Nithusha. „Das Weihnachtsessen war ein großer Truthahn, genau wie zu Thanksgiving, den haben wir gemeinsam im Haus der Großmutter gegessen. Dort gab es auch noch mehr Geschenke, es war ein bisschen wie beim Wichteln in Deutschland.“ Am Abend ging es für alle früh ins Bett, denn am nächsten Tag wartete eine große Aufgabe auf sie: Es war Zeit, auch Anderen eine Freude zu machen. 

„Wir haben am Morgen des 26. Dezember Essen für Obdachlose ausgegeben – ich muss sagen, das war für mich der beste und schönste Teil von Weihnachten“, erinnert sich Nithusha. „Es war einfach toll wie dankbar und glücklich alle waren. Das ist eine klasse Tradition.“

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Outdoor-Abenteuer in British Columbia

Emma freut sich auf das Earthquest-Programm

Für 10 Monate tauscht die 16-jährige Emma ihr Zuhause in Stuttgart mit einem in Kanada – genauer gesagt in Coldstream, British Columbia. Coldstream liegt im Okanagan Valley im Südosten von Vernon, direkt am Kalamalka Lake. Gemeinsam mit den Experten von Breidenbach Education hat sich Emma auch die Schule für ihren Austausch ausgesucht. Das erste Semester ihres Auslandsjahres verbringt sie an der Kalamalka Secondary School in Coldstream – direkt am Ufer des Sees. Die Schule – sie wird von allen ‚Kal’ genannt – hat nur 750 Schüler und bietet ein umfangreiches Angebot an interessanten Kursen und einen breiten Wahlfachbereich mit Theaterproduktion und Band.

Emma fühlt sich sehr wohl bei ihrer Gastfamilie: „Meine Gasteltern Barbara und Neil unternehmen Ausflüge mit mir und bringen mich auch zur Schule“, erzählt die 16-Jährige. „Außerdem habe ich eine Gastschwester, Katelynn, und es gibt auch noch Natsumi unsere japanische Gastschwester – wir sind alle gleich alt, das ist toll.“ Gastvater Neil arbeitet als Mechaniker bei Ford, Barbara ist zuhause.
„Meine Gastschwester Katelynn geht auf die Charles Bloom Secondary School in Lumby und Natsumi geht mit mir auf die ‚Kal’“, erzählt Emma. „Die Schule hier ist recht einfach und die meisten Lehrer sind sehr nett und lustig. Es macht großen Spaß.“

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Skivergnügen in Whistler und eine kleine Enttäuschung beim Basketball

Janina zur Weihnachtszeit in Nanaimo

Eigentlich fährt Janina immer zu Ostern Ski, dann ist es fast schon ein bisschen Frühling und die Temperaturen angenehm. Nicht so in diesem Jahr: Mit Freunden fuhr die 18-Jährige für zwei Tage von Nanaimo nach Whistler zum Skifahren. „Dort waren es immer so um die 10 bis 15 Grad minus“, berichtet Janina. „Es war wirklich kalt, vor allem natürlich beim Skifahren. Aber wir haben es alle sehr genossen. Es gab viel Schnee und wir sind alle viel gefahren und haben ein gutes Tempo vorgelegt.“

 

Whistler ist in den spektakulären Coast Mountains gelegen und bietet Ski- und Snowboardfahrern eine tolle Kulisse für ihr Hobby. Zwei majestätische Berge und das Whistler Village ließen es Janina und ihren Freunden an nichts fehlen. Sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Skifahrer bietet Whistler perfekte Bedingungen. Das absolute „Winter-Wonderland“ erwartete die Gruppe: „Es war mega schön“, berichtet die 18-Jährige. „Es ist ein riesiges Skigebiet, ich habe sicher nicht alles gesehen. Am liebsten wären wir alle noch länger geblieben, um die Pisten weiter zu erkunden.“ 

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Teresa im Winterspaß

Schnee in Vernon – auf zum Silver Star

Kanada ist das perfekte Land für Ski-Fans – im ganzen Land gibt es zahlreiche Ski-Resorts. Vor allem in Alberta, British Columbia, Neufundland und Quebec kann man sehr gut Ski oder Snowboard fahren, Schlitten fahren, Heli- oder Cat-Skiing buchen.

Wer zum ersten Mal in Kanada Ski fährt, ist meist überwältigt von den guten Schneeverhältnissen, die in manchen Skiorten sogar von November bis Mai herrschen. Außerdem sind die Skigebiete weitläufig, lange Schlangen an den Skiliften gibt es kaum. 

Wochenlang hat sich Teresa schon auf ihre ersten Ski-Schwünge in Kanadas Tiefschnee gefreut. Und nun war es soweit, die 16-Jährige, die ihr Auslandsjahr in Vernon (British Columbia) verbringt, konnte sich bei sonnigen minus 14 Grad Celsius endlich auf die Bretter schwingen. „Skifahren hier ist der absolute Hammer“, berichtet sie. „Von unserem Haus bin ich in 20 Minuten auf dem Berg, meine Gasteltern bringen mich immer hin und holen mich wieder ab. Das ist mega nice.“ Silver Star heißt das Skiresort mit seinen 131 Pisten, das in der Nähe des Okanagan Sees liegt. Der Gipfel des Gebiets liegt zwar bei nur 1915 Metern, trotzdem gilt der Ort von November bis April als schneesicher. 

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Internationale Tänze und Schule, die Spaß macht

Lena genießt ihre Zeit in New Brunswick

Aus Mettmann nahe Düsseldorf ging es für die 18-jährige Lena im September nach Edmundston in Kanada. Edmundston ist eine französisch-sprachige Stadt mit rund 20.000 Einwohnern und liegt in der Provinz New Brunswick (frz. Nouveau-Brunswick). Die Stadt liegt direkt an der Grenze zu den USA und ist nur 12 Kilometer von der Grenze zu Quebec entfernt. 

 

Lena hat im Sommer ihr Abitur bestanden und lebt nun bei ihren Gasteltern Lisa und Justin sowie deren einjähriger Tochter Alexanne. Doch die Familie ist eigentlich viel größer: „Jedes zweite Wochenende kommen noch die 12-jährige Claudie und die 13-jährige Daphnée dazu, das sind die Kinder meines Gastvaters aus einer früheren Beziehung“, erzählt Lena. 

New Brunswick
Lena und ihre Gastfamilie in Edmundston (Nouveau-Brunswick)

„Außerdem hat Justin noch einen sechsjährigen Sohn namens Vincent, den ich aber erst einmal getroffen habe.“ Und es gibt noch mehr Verwandtschaft, selten gibt es ein Wochenende ohne Besuch von Tanten, Onkels, Cousins, Cousinen oder Großeltern. „Dadurch ist immer was los“, lacht Lena. „Ich habe mich gut eingelebt und freue mich jedes Mal, wenn wir gemeinsam etwas unternehmen – ob es nun ein Spaziergang im Wald oder ein Kurztrip nach Québec ist.“ 

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Vorweihnachtszeit in Vernon

Teresa freut sich aufs Winter Wonderland

Wenn man etwas zum ersten Mal erlebt, ist das immer etwas Besonderes... So war es auch bei Teresa, die gerade ihr Gastschuljahr in Vernon, British Columbia, macht. Bryan Adams war schon lange ihr Favorit, der kanadische Sänger hat Teresa mit seinen Liedern begeistert. Nun kam er mit seiner „The Get Up“-Tour nach Kamloops, was etwa eineinhalb Stunden von Vernon entfernt liegt.


Für Teresa und ihre Gastschwester Chantal war klar: Da müssen wir hin. Und die Entscheidung war goldrichtig, denn als Teresa auf den Abend zurückblickt, ist sie immer noch überglücklich: „Das Bryan-Adams-Konzert  war unfassbar toll“, schwärmt sie. „Wir hatten nicht die perfektesten Plätze und trotzdem konnten wir alles so gut miterleben, die Musiker, den Sänger, die gesamte Show. Die Stimmung war einfach mega.“ 

 

Da Bryan Adams schon seit über 30 Jahren mit Nummer-1-Hits in den Charts platziert ist, sind die Gastschwestern unter den jüngsten Zuschauern. „Das hat aber überhaupt nichts ausgemacht“, versichert Teresa. „Ich kannte alle Songs und konnte gut mitsingen. Es war einfach – ich kann es nicht in Worte fassen... Amazing!“ Nach dem atemberaubenden Abend kaufen die beiden sich noch ein Tour-T-Shirt als Erinnerung, außerdem haben sie natürlich viele Fotos und Videos gemacht. „Er ist einfach hypnotisierend“, schwärmt Teresa. „Als er in unsere Richtung gesungen hat, sind wir aufgestanden, seine Stimme und die Ausstrahlung sind toll. Er gestaltet die Show super und bezieht das Publikum mit ein – es war ein gigantisches erstes Konzert.“ 

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Ein Tag mit Merit in Guelph...

... und ein außergewöhnliches Zusammentreffen

7:00 Uhr

Merits Wecker klingelt, sie erwacht in ihrem Gastzuhause in Guelph im Südwesten Ontarios. Die Stadt mit ihrer schönen Altstadt mit den vielen Backsteinhäuschen im viktorianischen Stil und dem großen Park gefällt der 15-Jährigen sehr gut. Heute ist ein Schultag und deshalb muss jetzt alles ganz fix gehen. Sie zieht sich an, putzt die Zähne und frühstückt – am liebsten Cornflakes. 

 

8:00 Uhr

Nun geht es für Merit und ihre Gastschwester los, die Rucksäcke sind gepackt, die Schuhe geschnürt. Ihre Gastmutter fährt die beiden mit dem Auto zur Schule. „Es ist zwar kein weiter Weg, aber sonst müssten wir ja zwei Mal laufen, da ist das schon ein toller Service“, freut sich Merit.  

 


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Kanadische Rezepte #1

Pancakes mit Ahornsirup

Der Herbst hat Einzug gehalten und die Temperaturen sind an manchen Tagen schon fast winterlich, da kommt eine süße Versuchung mit kanadischem i-Tüpfelchen gerade recht. Gemeinsam mit einem leckeren Tee schmecken die Pancakes morgens, mittags oder abends – Hauptsache mit viel kanadischem Ahornsirup, hmm...


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Sightseeing in Vancouver

... und der Alltag als Gastschüler in Vernon

Schon über zwei Monate sind vergangen seit Teresa ihre Gasteltern und Gastschwester Chantal in Vernon (BC) kennengelernt hat (Artikel lesen), sie hat mit ihnen Thanksgiving gefeiert (Artikel lesen), Ausflüge gemacht und wurde ein richtiger Teil der Familie. Ende Oktober ging es nun für die 16-Jährige mit anderen internationalen Schülern und ihrer Gastschwester für einen Ausflug nach Vancouver. 

 

Fünf Stunden war die Gruppe mit dem Bus von Vernon aus unterwegs bis sie im Motel ankamen: „Es war echt eine schöne Unterkunft“, findet Teresa. „Aber trotzdem hat es uns nicht lang dort gehalten, wir sind gleich raus und haben uns die Stadt angeschaut.“ Sie erkunden zuerst das CF Pacific Centre, eine Mall im Herzen Vancouvers. „Wir hatten zwei Stunden Zeit, aber das war viel zu wenig. In solch riesigen Einkaufszentren kann man sicher Wochen verbringen“, lacht Teresa. 

 

Am zweiten Tag in der Großstadt an Kanadas Westküste besucht die Gruppe ein riesiges Spiele- und Süßigkeitenparadies, dort deckt Teresa sich auch mit jeder Menge Vancouver-Souvenirs ein. „Und wir haben einen wunderbaren Flug über Kanada erlebt“, schwärmt die 16-Jährige. Beim „Fly over Canada“ sitzen die Jugendlichen in Sessellift-ähnlichen Sitzen, die vor einem riesigen, gewölbten Bildschirm schweben. Die Bilder im Film werden von Special Effects wie Wind und Gerüchen begleitet. „Das war echt mega“, schwärmt Teresa. „Man hat echt die ganze Schönheit Kanadas gesehen: Berge, Seen, Wälder, Flüsse... Es war beeindruckend.“ Und auch Vancouver begeistert mit seiner einmaligen Lage, den hohen Bergen und dem milden Klima. „Es ist eine wunderschöne Stadt und sehr, sehr sauber“, berichtet Teresa. „Wir haben auch super Wetter erwischt. Es war fast jeden Tag sonnig und klar, was für die Stadt gar nicht so üblich ist.“ 

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Gruseltage in Kanada

Janina und Merit feiern Halloween

Am Abend des 31. Oktober werden auch hierzulande immer öfter Kinder zu Gespenstern, Skeletten, Vampiren oder Hexen – Halloween, der Abend vor Allerheiligen hat sein ganz eigenes Brauchtum bekommen. Viel weiter verbreitet ist das gruselige Fest allerdings in den USA und auch in Kanada – hier wird Halloween oft umfassend zelebriert, nicht nur mit geschnitzten Kürbissen. Auch die Gastschülerinnen und -schüler, die mit Breidenbach Education in Kanada sind, haben den gruseligen Feiertag miterlebt und jede Menge Spaß gehabt. 

Janinas Halloween-Party
Janinas Halloween-Party

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Alles neu, alles anders – alles wunderbar

Merit und ihr erster Monat in Guelph

Nur acht Stunden Flug und trotzdem war plötzlich alles ganz anders – der Alltag, die Schule, das „Zuhause“ der 15-jährigen Merit aus der Nähe von Frankfurt änderten sich, als sie zu ihrer Gastfamilie in Guelph (Ontario) kommt. Doch die Neuerungen sind durchweg positiv: „Natürlich habe ich am Anfang etwas Zeit gebraucht, um anzukommen, aber dann habe ich mich schon bald richtig gut eingelebt“, erinnert sich die Gastschülerin. „Die Zeit mit meiner Gastfamilie ist wunderbar! Ich erlebe so gerne etwas mit allen zusammen – selbst das gemeinsame Essen ist einfach schön. Wir lachen viel und das macht einfach am meisten Spaß.“ 

Auslandsjahr Ontario Guelph
Merit in Guelph

Merit wohnt mit ihrer Gastfamilie in Guelph, einer Stadt mit rund 120.000 Einwohnern im Südwesten Ontarios. „Die Stadt ist recht groß und weitläufig“, findet Merit. „Viele schöne Parks motivieren die 15-Jährige Sport zu treiben und auch ihr Zuhause gefällt ihr: „Unser Haus ist sehr schön, es ist mit einem Mix aus modernen Möbeln und Holz eingerichtet – das sieht sehr gut aus. Und im Garten wächst Gemüse.“

 

Fünf neue Familienmitglieder hat Merit nun in Kanada: Die Gasteltern Lora und Carlos sowie ihre Gastschwestern Merias (16), Elysse (15) und Leila (7). „Merias geht auf meine Schule, das ist super“, freut sich Merit. „Sie hilft mir, wenn ich etwas nicht verstehe.“ Die beiden jüngeren Gastschwestern gehen auf andere Schulen, doch auch mit ihnen versteht sich Merit ausgezeichnet. Gemeinsam besuchen sie oft Linn, eine Freundin der Familie: „Sie hat einen Pool im Garten, da schwimmen wir natürlich, wenn es das Wetter zulässt. Bei schlechtem Wetter können wir bei Linn Filme schauen – sie hat einen riesigen Fernseher mit einer tollen Soundanlage.“ 

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Indian Summer in Nova Scotia

Janina reist ans andere Ende von Kanada

Die Zeit vergeht wie im Fluge wenn man so viel erlebt wie Janina bei ihrem Gastaufenthalt im schönen Nanaimo auf Vancouver Island. Und nun ging es für die 18-Jährige auch noch ganz auf die andere Seite des Landes – von der Westküste rund 6000 Kilometer bis zur Ostküste zum Celtic Colours Festival auf Cape Breton Island (Nova Scotia). „Meine Gasteltern waren zu dem Festival eingeladen“, freut sich Janina. „Das findet eine Woche lang auf der ganzen Insel statt.“ Janinas Gasteltern lieben keltische Musik und sind sehr aktiv in der keltischen Szene – in Nanaimo organisieren sie selbst oft Konzerte. So durften sie auch auf dem Festival an der Ostküste nicht fehlen.

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Anstrengende Strapazen und eine wunderschöne Belohnung

Tabea besteigt den Gipfel

Als Tabea am nächsten Morgen in ihrem Zelt aufwachte und sich anziehen wollte, merkte sie, dass ihre Schnürsenkel gefroren waren. „Auch die Rucksäcke und der Boden waren eisig“, erinnert sie sich. So schnell wie möglich zog die 15-Jährige sich an und ging zum Frühstück. „In der Hütte haben wir dann unsere Rucksäcke gepackt“, erzählt Tabea. „Diesmal die kleinen, denn bei einer solch anspruchsvollen Wanderung macht jedes Gramm einen Unterschied und die großen Rucksäcke wogen ja fast 20 Kilo.“ Danach ging es los – immer weiter bergauf, immer mit dem Ziel des Community Recreation Kurses (www.commrecextreme.com)im Kopf: „We will tagg the Tusk.“ 

Teil eins von Tabeas Wanderung, in dem ihr lesen könnt, wie Tabea den ersten Teil dieses aufregenden Wochenendes verbracht hat, findet ihr hier:
Tabeas erstes großes Abenteuer in Kanada


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Thanksgiving und große Pläne

Teresas zweiter Monat als Gastschülerin in Kanada

Der erste Monat in Kanada ist schon um und Teresa hat sich in Vernon richtig gut eingefunden. Die Schule läuft gut, die 16-Jährige ist zufrieden: „Meine Noten sind gut, aber das nimmt hier eigentlich einen kleineren Stellenwert für mich ein – die neuen Erfahrungen sind mir wichtiger. Außerdem war es bedeutend für mich, dass mich meine Lehrer und die anderen Schüler akzeptieren und annehmen – und das ist zum Glück ohne Probleme geschehen.“ Schon nach der allerersten Schulpause hatte sich Teresa mit einigen kanadischen Mädchen angefreundet, sie hatte mit ihnen den Französisch-Unterricht besucht und danach hatten sie Teresa an ihren Tisch gerufen. „Die waren alle sehr nett und haben mich viel über Deutschland gefragt und wie es mir hier gefällt... Seitdem sitze ich immer dort und habe mich auch schon nach der Schule mit einigen getroffen!“

 

Gastfamile Thanksgiving
Teresa mit ihrer Gastfamilie an Thanksgiving

Mit anderen internationalen Gastschülern hat Teresa einen Ausflug mit dem Kanu unternommen. Gemeinsam paddelten sie zu einem Camp am Kalamalka Beach (www.vernonbeaches.com). Dort konnten die Schüler Fußball und Hockey spielen und an einer Kletterwand klettern. „Später gab es dann ein riesiges Barbecue für uns alle“, erinnert sich Teresa. „Das waren bestimmt 150 Internationals – es war gigantisch.“ Mit den anderen Gastschülern unternimmt die 16-Jährige auch einen Ausflug zu einem Kängurugehege. „Das war total schön, es gab so viele Tiere“, schwärmt Teresa. „Kängurus natürlich, aber auch Papageien, Hühner und vieles mehr. Man konnte die Tiere anfassen und Fotos mit ihnen machen.“

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Tabeas erstes großes Abenteuer in Kanada

Wanderung auf den Black Tusk

Tabea ist 15 und mit Breidenbach Education als Gastschülerin nach Kanada gereist. Seit Anfang September wohnt Sie in Abbotsford (British Columbia) und geht dort auch zu Schule.

 

Abbotsford ist mit seinen rund 130.000 Einwohnern nach Vancouver die größte Stadt in der Region und Tabea hat sich bei ihrer Gastfamilie schon gut eingelebt – eine gleichaltrige Gastschwester und die anderen zwei Gastgeschwister im Alter von zwölf und neun Jahren machen es ihr leicht. Nun hat die Hamburgerin ihr erstes großes Abenteuer erlebt: Mit ihrem „Community Recreation“-Kurs hat sie eine Wanderung in Kanadas wilder Natur unternommen. 


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Zwischen Highland-Games und Basketball

Janinas erste Zeit in Nanaimo

Janina ist 18 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Düsseldorf. Seit 1. September lebt sie nun bei ihrer Gastfamilie in Kanada. „Die Stadt, in der ich wohne, heißt Nanaimo, gehört zu British Columbia und ist auf Vancouver Island“, erzählt Janina. „Es gibt ein kleines Stadtzentrum mit ein paar Geschäften, aber das Schönste ist das Meer. Man kann am Wasser entlang laufen und es gibt viele Schiffe.“ So nennt sich die Stadt auch „The Harbour City“ – was soviel bedeutet wie „Die Hafenstadt“. Doch Nanaimo hat mehr zu bieten als nur den Hafen. Die Gegend ist ein Paradies für Naturliebhaber: Berge zum Klettern und Wandern, Steilküsten für Spaziergänge mit atemberaubendem Blick, Regenwälder mit vielfältigen Pflanzen, Strände mit feinem Sand und neben dem Meer auch vielen Seen und Flüsse – es gibt alles, was das Herz begehrt. 

Nanaimo Harbour Vancouver Island BC
Blick auf Nanaimo

Wer nach Vancouver City möchte, benötigt dazu nur eine 90-minütige Fahrt mit der Fähre.  

 

Von ihrem neuen Zuhause aus kann Janina das Meer sehen. „Von unserer Dachterrasse hat man einen tollen Blick“, schwärmt die 18-Jährige. „Die Landschaft ist so anders als in Deutschland. Hier auf Vancouver Island gibt es total viele Bäume und viele Hügel. Wo ich in Deutschland lebe ist es total platt, also ist das schon ein Gegensatz.“ Und das ist nicht der Einzige: „Die Straßen und Häuser sind ganz anders“, erklärt Janina. „Die Straßen hier sind total breit und die Häuser in einem ganz anderen Stil gebaut. Drinnen ist dann die Küche der absolute Mittelpunkt, der Kühlschrank und die gesamte Küche sind oft riesig.“ Janinas Gastvater arbeitet als Lehrer, die Gastmutter ist Tanzlehrerin. Besonders schön ist, dass die beiden eine Tochter in Janinas Alter haben – außerdem gibt es noch den Familienhund. „Das ist super, da ich zuhause auch einen Hund habe“, freut Janina sich. „Natürlich war mir das alles am Anfang sehr fremd, ich musste ja alle erst kennenlernen. Aber ich fühle mich nun sehr wohl in meiner Gastfamilie.“

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Tipps für die erste Zeit in Kanada

Angekommen

Es ist soweit – unsere Kanada-Gastschüler sind angekommen im flächenmäßig zweitgrößten Staat der Erde. Sie werden in den kommenden Wochen neue Städte und ihr Zuhause auf Zeit kennenlernen, sich in neue Familien eingewöhnen und Teil einer kanadischen Schulklasse sein. Gerade am Anfang können die Gefühle dabei ganz schön Achterbahn fahren – von „Juhu, ich entdecke die Welt“ bis „Ich fühle mich so allein“ ist oft alles dabei. Janina, die nun in Nanaimo (British Columbia) lebt, beschreibt die Situation so: „Die ersten Tage waren ehrlich gesagt nicht so einfach, da habe ich erst richtig realisiert, dass ich jetzt meine Familie und meine Freunde so lange nicht sehen werde“, berichtet sie. „Es hat sich alles noch sehr fremd angefühlt obwohl ich die Zeit trotzdem sehr spannend und schön fand. Doch jetzt – zwei Wochen später – geht es mir richtig gut.“ 

 

Damit für Janina und alle anderen Gastschüler die erste Zeit im Ausland nicht so schwer wird, haben wir ein paar Tipps gesammelt, die immer dann helfen, wenn das Heimweh plagt.

1. Integrieren

Jede Familie tickt anders, deshalb sollte man seine neue Familie gut kennenlernen und versuchen, ein Teil von ihr zu werden. Wer mit anpackt oder bei gemeinsamen Aktivitäten dabei ist, kommt schnell an. Zum Warmwerden mit den neuen Familienmitgliedern könnte man zum Beispiel auch einmal das eigene Lieblingsessen für alle kochen. Wenn es Probleme gibt, sollten diese am besten offen und konstruktiv angesprochen werden. 


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„Wie im Film“ – Teresas Ankunft in Kanada

Der Sprung über den großen Teich ist gemacht – die Gastschüler sind in Kanada angekommen und befinden sich mitten im Gefühlschaos der ersten Zeit. Die 16-jährige Teresa wohnt nun seit 1. September mit ihren Gasteltern Jenny und Daniel sowie ihrer Gastschwester Chantal in Vernon (British Columbia). Der erste Eindruck war überwältigend: „Das war etwas komplett anderes“, erinnert sich Teresa. „Es ist, als würde man aus einem kleinen Eimer in einen riesigen Pool geschmissen. Hier ist alles so viel größer.“

 

Allein die Fahrt vom Flughafen zum neuen Zuhause begeisterte Teresa. Auf dem Highway fuhr sie mit ihrer Gastmutter entlang des Okanagan Lake – eine grandiose Aussicht: „Es war wie im Film. Ich hatte das glückliche Gefühl, endlich da zu sein, es endlich geschafft zu haben“, schwärmt Teresa. Vernon mit seinen rund 50.000 Einwohnern liegt an zwei Seen, es gibt Skigebiete, Parks, Wanderwege und das Klima ist angenehm mild. „Man hat hier einfach alles“, ist Teresa überzeugt.

Auch in ihrer Gastfamilie fühlt die 16-Jährige sich pudelwohl. „Ich habe solch ein Glück“, freut sie sich. „Wir wohnen in einem Haus mit tollem Blick auf die Stadt. Dort habe ich ein schönes Zimmer und meine Gasteltern sind sehr lieb und bemühen sich darum, dass es mir an nichts fehlt. Meine Gastschwester Chantal ist ein Jahr älter als ich und ’ne coole Socke. Sie ist richtig nett und offen.“ Neben Teresa gibt es noch eine Gastschülerin bei der Familie – Nathalie. Sie ist ebenfalls 16 Jahre alt und kommt aus Mexiko. Die drei Mädchen unternehmen viel gemeinsam, sie erkunden die Gegend, shoppen oder gehen ins Kino. Und als wäre das nicht genug, ist da auch noch Hündin Sassy, die Teresa ebenfalls ins Herz geschlossen hat. 

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Das Vorbereitungsseminar in Stuttgart

Arbeiten

Tipps, Tricks und viel Material:

Margrit Breidenbach ist die Kanada-Expertin und bereitet Schüler seit 15 Jahren auf ihren Auslandsaufenthalt vor.

mit viel Spaß

Im Seminar geht es beispielsweise um Kulturunterschiede und das Leben in einer Gastfamilie. Aber auch für die Eltern in Deutschland gibt es wichtige Informationen.

und gutem Essen

Und auch für das kulinarische Wohl ist gesorgt: Vegan, Vegetarisch, Fleisch, Fisch? Für jeden ist etwas dabei. Ein Kompliment an den Küchenchef. Das Essen war hervorragend!


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Auf nach Kanada!

Die Blog-Teilnehmer


Teresa, 16 Jahre

wird ein Schuljahr in Vernon verbringen
 

Tabea, 15 Jahre

ist ein Semester in Abbotsford in British Columbia

 

Janina, 18 Jahre

ist für ein Semester in Nanaimo

Hier auf dem Foto mit Simone von Breidenbach Education im Gespräch in Stuttgart


Jedes Jahr erleben zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus Deutschland das Abenteuer Kanada. Mit einem Austauschprogramm sind sie für fünf Monate oder ein ganzes Jahr am anderen Ende der Welt. Sie lassen ihre Freunde und Familien zurück und tauchen in das kanadische Leben ein. Die Jugendlichen leben in Gastfamilien und besuchen die örtlichen Schulen. Im September geht es auch für Teresa, Zoe und Janina los. Die drei Schülerinnen freuen sich riesig auf ihre Zeit in Kanada. Und je näher der Tag der Abreise rückt, desto mehr steigt ihre Aufregung....

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